Sławomir Preiss
polnischer Politiker der Platforma Obywatelska
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Sławomir Piotr Preiss (* 26. Juli 1952 in Stargard Szczeciński) ist ein polnischer Politiker (PK, SKL, AWS, PO). Er war von 2007 bis 2011 Abgeordneter des Sejm in der VI. Wahlperiode an. Anschließend gehörte er bis 2015 dem Senat der Republik Polen an.

Leben und Beruf
Die Grundschule besuchte Preiss in Stargard Szczeciński und wechselte anschließend an ein Gymnasium in Stettin.[1] Sławomir Preiss studierte Industriedesign an der Kunsthochschule Krakau und schloss das Studium mit einem Magister ab.[2] Zwischen 1977 und 1985 war er Mitinhaber des Familienbetriebs Artystyczne Wyroby Metalowe PREISS (Kunstprodukte aus Metall Preiss). 1985 wurde er Mitinhaber des Fotounternehmens Boogie bevor er 1989 Inhaber des Werbeunternehmens Artpreiss wurde welches er bis 1997 betrieb.[3] 1997 wurde Sławomir Preiss Direktor des städtischen Museums von Stargard Szczeciński.[3]
Politik
Bei den Selbstverwaltungswahlen 1990 wurde Preiss für das Bürgerkomitee der Solidarność Mitglied des Stadtrates von Stargard Szczeciński. Bei den Selbstverwaltungswahlen 1994 gelang ihm als Mitglied der Partia Konserwatywna die Wiederwahl. 1997 wurde er Mitglied der Stronnictwo Konserwatywno-Ludowe (SKL). Bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 wurde er auf der Liste des Wahlbündnisses Akcja Wyborcza Solidarność (AWS), an dem sich die SKL beteiligt hatte, in den Rat des Powiats Stargardzki gewählt. 2001 schloss er sich der neugegründeten Platforma Obywatelska (PO) an, für die er bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 (auf der Liste des lokalen Wahlkomitees „Platforma Samorządowa“)[5] und 2006[6] jeweils erneut in den Rat des Powiats gewählt wurde. 2006/07 war er Vorsitzender des Rats. Bei den Europawahlen 2004[7] und 2009[8] kandierte er jeweils erfolglos für die PO.
Bei der Parlamentswahl 2007 konnte er im Wahlkreis 41 Stettin mit 10.153 Stimmen ein Mandat für den Sejm erringen.[9][2] 2011 wurde er für die PO in den Senat der Republik Polen gewählt.[10] 2015 kandidierte er als unabhängiger Kandidat gegen den offiziellen PO-Kandidaten Grzegorz Napieralski zum Senat und wurde daraufhin aus der PO ausgeschlossen.[11] Bei der Wahl belegte Preiss mit 6,9 % der Stimmen den fünften Platz unter sechs Kandidaten und verpasste damit die Wiederwahl.[12]
Weblinks
- Website von Sławomir Preiss (polnisch)