Tag der Demokratiegeschichte
Aktionstag in Deutschland
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Der Tag der Demokratiegeschichte am 18. März ist ein bundesweiter Aktionstag in Deutschland zur Würdigung der Geschichte der Demokratie, der erstmals 2026 begangen wurde. Er erinnert an entscheidende Ereignisse: Die Märzrevolution 1848, den rheinisch-deutschen Nationalkonvent 1793 und die erste freie Volkskammerwahl in der DDR 1990. Der Tag würdigt das Ringen um Freiheit und parlamentarische Demokratie.
Die Schirmherrschaft hat der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.
Der Tag der Demokratiegeschichte geht zurück auf eine Initiative der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte.[1]
Bedeutung und Hintergründe zum 18. März
- Märzrevolution 1848: Der 18. März markiert den Höhepunkt der bürgerlich-demokratischen Revolution in Berlin, die als Fundament für die moderne deutsche Demokratie gilt.
- Mainzer Republik 1793: Am 18. März 1793 wurde mit dem Rheinisch-deutschen Nationalkonvent das erste moderne Parlament auf deutschem Boden gewählt.
- DDR-Volkskammerwahl 1990: Am 18. März 1990 fand die erste freie Wahl zur Volkskammer in der DDR statt, ein entscheidender Schritt zur deutschen Wiedervereinigung.
- Gedenkkultur: Die Aktion 18. März setzt sich seit langem für diesen Tag als nationalen Gedenktag ein. Er soll das Bewusstsein für die demokratischen Traditionen in Deutschland stärken.