Talsperre Kauscha

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Die Talsperre Kauscha ist eine Talsperre in Sachsen, die 1977–1979 und 1983–1985 in Kauscha bei Dresden zum Hochwasserschutz und zur Brauchwasserversorgung gebaut wurde. Die offizielle Inbetriebnahme war 1985. Der Staudamm der Talsperre Kauscha ist ein homogener Damm aus Lößlehm.[3]

Schnelle Fakten
Talsperre Kauscha
Staudamm und -see der Talsperre Kauscha
Staudamm und -see der Talsperre Kauscha
Staudamm und -see der Talsperre Kauscha
Lage Dresden-Kauscha
Zuflüsse Geberbach
Abfluss Geberbach
Größere Orte in der Nähe Dresden
Talsperre Kauscha (Sachsen)
Talsperre Kauscha (Sachsen)
Koordinaten 50° 59′ 23″ N, 13° 46′ 38″ O
Daten zum Bauwerk
Bauzeit 1977–1979 / 1983–1985
Höhe über Talsohle 14,80 m
Höhe über Gründungssohle 13,40 m
Höhe der Bauwerkskrone 180,94 m
Bauwerksvolumen 40,700 
Kronenlänge 150 m
Kronenbreite 3 m
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 0,020 Mio. m³[1][2]
Speicherraum 0,245 Mio. m³
Einzugsgebiet 5,521 km²
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Die Talsperre wird von der Stau- und Flussmeisterei Gottleuba mit ihrem Dienstsitz in Bad Gottleuba unterhalten. Den See quert die 228 Meter lange Gebergrundbrücke, auf welcher die Autobahn A 17 Dresden–Prag verläuft.

Die Talsperre dient vor allem dem Hochwasserschutz des Dresdner Stadtbezirks Prohlis. Der Stausee ist ein Hochwasserrückhaltebecken für den Geberbach. Von den 0,245 Mio. m³ sind 0,14 Mio. m³ als Hochwasserrückhalteraum vorgesehen.[4] Zur Frühwarnung wurde die Talsperre 2011 für 120.000 Euro mit einem Ablaufpegel, einem Elektroanschluss und Datenfernübertragung ausgerüstet.[5]

Talsperre Kauscha, Blick von der Krone mit Gebergrundbrücke

Die Hauptnutzer des Brauchwassers sind die umliegenden Erdbeerfelder. Bis vor der Jahrhundertflut im Sommer 2002[6] wurde der Stausee noch zum Baden genutzt. Dies ist aufgrund von Verschlammung und niedrigem Wasserstand heute nicht mehr möglich.[7]

Zum System der Talsperre Kauscha gehören zwei Regenrückhaltebecken der Autobahn A 17, welche 2005 in Betrieb genommen wurden und ein Volumen bei Vollstau von 226 m³ beziehungsweise 184 m³ haben.[8]

Bei einem 100-jährlichen Hochwasserereignis beträgt der Zufluss zur Talsperre etwa 8,9 m³/s. Der Hochwasserabfluss bis zum HQ100 wird durch die Talsperre auf circa 2 m³/s reduziert.[8]

Siehe auch

Commons: Talsperre Kauscha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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