Tate McRae

kanadische Sängerin und Tänzerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Tatum Rosner McRae (* 1. Juli 2003 in Calgary, Alberta), kurz Tate McRae, ist eine kanadische Sängerin. Der internationale Durchbruch gelang ihr im Jahr 2020 mit dem Lied You Broke Me First. Der Tophit Greedy machte sie Ende 2023 zu einer der international erfolgreichsten Popinterpretinnen.

Tate McRae (2025)

Biografie

McRae wurde als Tochter einer deutschstämmigen Mutter und eines schottischstämmigen Vaters geboren. Ihre Mutter ist Tanzlehrerin und ihr Vater Anwalt.[1] Im Alter von vier Jahren zog ihre Familie aufgrund der Arbeit ihres Vaters für drei Jahre mit ihr in den Oman. Sie besuchte dort eine amerikanische Schule (The American International School Muscat) und ihre Mutter lehrte sie das Tanzen.[2][3]

Sie nahm mit sechs Jahren Ballett-Unterricht am Alberta Ballet in Calgary und nahm zwei Jahre später an ihrem ersten Wettbewerb teil. Im Jahr 2015 gewann sie beim Youth America Grand Prix in New York City die Silbermedaille und einen zweiwöchigen Intensivkurs am Staatsballett Berlin. Im Jahr darauf nahm sie in den Vereinigten Staaten an der Nachwuchs-Castingshow So You Think You Can Dance: The Next Generation des Senders Fox teil und belegte den dritten Platz.

Neben dem Tanzen interessierte sie sich für Musik und Schauspiel. Im Jahr 2013 übernahm sie die Stimme von Spot Splatter Splash in der Animationsserie Lalaloopsy. Im Jahr 2017 eröffnete sie einen YouTube-Kanal und stellte ihren ersten selbstgeschriebenen Song One Day online. Er war auf Anhieb erfolgreich, und nach einigen weiteren Songs nahm sie das Label RCA unter Vertrag.

All the Things I Never Said hieß Anfang 2020 ihre erste EP. Besondere Aufmerksamkeit bekam Tear Myself Apart, bei dem Billie Eilish und ihr Bruder Finneas mitgeschrieben hatten. Sie kam mit der EP in die Heatseekers Charts von Billboard, und der Song Stupid kam in die inoffiziellen Canadian Hot 100. Ihr Debütsong One Day von 2017 wurde in Kanada mit Gold ausgezeichnet. Der Erfolg kam im August mit der Single You Broke Me First, die international in die Charts kam. Seit Anfang 2020 besuchte McRae die Western Canada High School und machte 2021 ihren Abschluss.[4][5][6] Am 16. April 2021 erschien mit Regard und Troye Sivan die Single You. Im Januar 2022 veröffentlichte sie Feel Like Shit. Darauf folgten She’s All I Wanna Be im Februar und Chaotic im März. Ihr Debütalbum I Used to Think I Could Fly, erschienen am 27. Mai 2022, behandelt unter anderem die Themen gescheiterte Beziehung und schlechte Gefühle.

Im November 2022 veröffentlichte Tiësto 10:35, eine Promo-Single für die Eröffnung des Luxushotels Atlantis The Royal in Dubai, auf der McRae zu hören ist. Der Song wurde ihre zweite Top 10 in Großbritannien und erreichte die Top 10 der Charts in zehn weiteren Ländern.[7] Am 15. September 2023 veröffentlichte sie die Single Greedy.[8] Der Song wurde ihr bisher größtes Debüt auf Spotify, ihre erste Top 10 in den Spotify Global Charts und ihre erste offizielle Nummer-eins-Single weltweit, unter anderem in Österreich und der Schweiz.[9] Diese Single findet sich neben weiteren Songs, wie bspw. auch die Dance-Single exes, auf ihrem zweiten Album Think Later, erschienen im Dezember 2023. Es kam auf den 4. Platz der US-Charts. Im Februar 2025 erschien ihr drittes Album So Close to What, das unter anderem in Österreich, der Schweiz und den USA Platz eins der Albumcharts beanspruchen konnte. Die Singleauskopplungen 2 Hands, Sports Car und Revolving Door avancierten jeweils zu Top-Ten-Hits in Großbritannien. Ebenfalls im Jahr 2025 interpretierte McRae als Duettpartnerin des US-amerikanischen Countrysängers Morgan Wallen dessen Song What I Want und erzielte damit ihren ersten Nummer-eins-Hit in den US-Singlecharts. Anfang Juni 2025 veröffentlichte McRae für den Film F1 den Song Just Keep Watching, der in vielen Ländern auf Platz 1 der Charts landete. Auf Spotify erreichte er innerhalb einer Woche die Top 50 in sehr vielen Ländern (darunter z. B. Österreich Platz 3).

Diskografie

Studioalben

Weitere Informationen Jahr, Titel Musiklabel ...
Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  US  CA
2022 I Used to Think I Could Fly
RCA Records (Sony)
DE44
(1 Wo.)DE
AT22
(2 Wo.)AT
CH39
(1 Wo.)CH
UK7
Silber
Silber

(3 Wo.)UK
US13
Gold
Gold

(7 Wo.)US
CA
Platin
Platin
CA
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2022
Verkäufe: + 680.000
2023 Think Later
RCA Records (Sony)
DE33
(23 Wo.)DE
AT13
(20 Wo.)AT
CH8
(9 Wo.)CH
UK5
Gold
Gold

(12 Wo.)UK
US4
Platin
Platin

( Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2023US
CA
Platin
Platin
CA
Erstveröffentlichung: 8. Dezember 2023
Verkäufe: + 1.465.500
2025 So Close to What
RCA Records (Sony)
DE2
( Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2025DE
AT1
( Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2025AT
CH1
( Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2025CH
UK2
Platin
Platin

( Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2025UK
US1
Platin
Platin

( Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2025US
CA
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin
CA
Erstveröffentlichung: 21. Februar 2025
Verkäufe: + 1.830.500
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Quellen

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