Tatjana Ehammer

österreichische Freestyle-Skierin und Leichtathletin From Wikipedia, the free encyclopedia

Tatjana Ehammer (* 18. September 1999 als Tatjana Meklau) ist eine ehemalige österreichische Freestyle-Skierin und Leichtathletin. Sie gehörte dem B-Kader[2] des Österreichischen Skiverbandes an und startete in der Disziplin Skicross. Sie wurde zweifache Staatsmeisterin im Hammerwurf und hält mit einer Weite von 61,37 Metern den österreichischen Rekord in dieser Disziplin.

Schnelle Fakten Karriere ...
Tatjana Ehammer
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 18. September 1999 (26 Jahre)
Größe 180[1] cm
Beruf Studentin
Karriere
Disziplin Skicross
Verein USV Kreischberg
Status zurückgetreten
Karriereende 1. Juli 2025
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 19. Februar 2021
 Skicross-Weltcup 31. (2020/21)
 
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Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Tatjana Ehammer
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 18. September 1999 (26 Jahre)
Größe 180 cm
Karriere
Disziplin Hammerwurf
Bestleistung 61,37 m (4 kg)
Verein SV Schwechat
Trainer Robert Ruess
Status aktiv
Medaillenspiegel
ÖLV-Meisterschaften 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Österreichische Meisterschaften
Gold Hallein 2016 54,42 m
Silber Klagenfurt 2018 53,91 m
Gold Innsbruck 2019 61,37 m
Silber Südstadt 2020 54,50 m
letzte Änderung: 2. Juli 2025
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Biografie

Tatjana Meklau stammt aus Spielberg und hat einen Bruder und eine Schwester. Ihr Vater ist der Motorradrennfahrer und mehrfache Österreichische Staatsmeister Andreas Meklau.[3] Im Alter von zwei Jahren stand sie erstmals auf Skiern und verfolgte zunächst eine Karriere als Skirennläuferin. Nach massiven Wachstumsschmerzen wandte sie sich mit zwölf Jahren der Leichtathletik zu und entschied sich für die Disziplin Hammerwurf. Einen ersten Erfolg konnte sie bereits 2011 als Zweite der österreichischen Meisterschaften in der Altersklasse U16 verbuchen. Ihren ersten Staatsmeistertitel in der allgemeinen Klasse gewann sie 2016. Nach einem Vereinswechsel vom ATUS Knittelfeld zum SV Schwechat gelang ihr im Rahmen der Staatsmeisterschaften 2019 in Innsbruck als erste Österreicherin ein Wurf über 60 Meter.[1][4] Außerdem gewann sie Gold bei den CSIT World Sports Games in Tortosa und stellte mit einer Weite von 49,69 Metern in Wien einen neuen Weltrekord im Handtaschen-Weitwurf auf.[5]

Nach einem erfolgreichen Sichtungstraining des ÖSV begann Meklau 2019 wieder mit dem Ski-Leistungssport. Im November nahm sie an den österreichischen Meisterschaften teil und belegte im Skicross Rang fünf, bei den Jugendmeisterschaften gewann sie wenige Wochen später die Silbermedaille. Im Februar 2020 debütierte sie im Europacup und erreichte mit den Rängen fünf und vier am Monatsende auf Anhieb erste Spitzenresultate. Zwei Wochen nach ihrem ersten Podestplatz im Europacup gab Meklau am 19. Februar 2021 auf der Reiteralm ihr Debüt im Freestyle-Skiing-Weltcup. Dabei drang sie überraschend bis ins kleine Finale vor und wurde Achte. Noch am selben Tag erlitt sie bei einem Sturz einen Schien- und Wadenbeinbruch und musste sich in Graz mehreren Operationen unterziehen.[6]

Meklau besuchte die HAK Judenburg und begann danach ein Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien.[4] Sie lebt in Gais mit ihrem Partner, dem Schweizer Zehnkämpfer Simon Ehammer.[7] Im September 2024 heiratete das Paar und Meklau nahm den Namen ihres Mannes an.[8]

Am 1. Juli 2025 gab sie als Folge ihrer Verletzungen ihren Rücktritt vom Leistungssport bekannt.[9]

Erfolge

Hammerwurf

Skicross

  • 1 Platzierung unter den besten zehn im Weltcup
  • 5 Podestplatz (davon 3 Siege) im Europacup
  • Österreichische Jugendvizemeisterin 2020

Weitere Erfolge

  • Weltrekord im Handtaschen-Weitwurf (49,69 Meter am 23. Mai 2019)

Einzelnachweise

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