Tatort: Unschuldig
Fernsehfilm der Krimireihe Tatort
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Unschuldig ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort der vom Hessischen Rundfunk (HR) produziert und am 16. April 2001 im Programm Das Erste zum ersten Mal gesendet wurde. Es handelt sich um die 467. Tatort-Folge und den 27. Fall des Kriminalhauptkommissars Edgar Brinkmann, verkörpert durch Karl-Heinz von Hassel.
| Folge 467 der Reihe Tatort | |
| Titel | Unschuldig |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Länge | 87 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | HR |
| Regie | Klaus Gietinger |
| Drehbuch | Klaus Gietinger |
| Musik | Klaus Roggors |
| Kamera | Armin Alker |
| Schnitt | Carmen Vieten |
| Premiere | 16. Apr. 2001 auf ARD |
| Besetzung | |
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| → Episodenliste | |
Handlung
Die medizinisch-technische Assistentin Myriam Ritgen soll den Klinikchef Prof. König nach einem Schäferstündchen mit einer seiner historischen Waffen umgebracht haben. Immerhin ist sie beim heimlichen Verlassen seines Grundstücks gesehen worden, eine Vielzahl an Indizien vom Tatort sprechen gegen sie, und sie ist die Haupterbin.
Brinkmann ist allerdings nicht von ihrer Schuld überzeugt und lässt sich von Ritgen in Untersuchungshaft die Tatnacht schildern. Als Erklärung für das Verlassen des Grundstücks gibt sie den Paparazzo Rob an, der dem Professor auf den Fersen war. Rob kann nur mit unscharfen Fotos eines anderen Datums dienen. Frau König scheint nicht in Frage zu kommen, da sie zur fraglichen Zeit auf einem Empfang der Oberbürgermeisterin im Römer war.
Polizeidirektor Marbach weist Brinkmann an, die Ermittlungen einzustellen und den Fall zu den Akten zu geben, da kein Zweifel an der Täterschaft Ritgens bestehen könne. Es stellt sich heraus, dass er persönlich mit Rita König seit Jahren befreundet ist. Doch Brinkmann lässt seine Untergebenen weiter ermitteln. So beobachten Bothe und Wegener, wie ihr Chef Marbach die Villa König mit einem Strauß Blumen betritt und Frau König nach dessen Besuch noch das Haus verlässt. Sie fährt zur Wohnung ihres Liebhabers Harry Hartung. Bothe und Wegner sind ihr gefolgt. Bothe klettert an einem Baugerüst an dem Haus hoch und versucht, die Unterhaltung des Paares zu belauschen. Aus den Wortfetzen, die zu ihr dringen, schließt sie, dass beide in den Mordfall verwickelt sind.
Ritgen täuscht in Untersuchungshaft einen Selbstmordversuch vor und wird in die Krankenstation des Gefängnisses verlegt. Mit Hilfe einer Mitgefangenen flüchtet sie aus der Untersuchungshaft direkt zu Bothe, sie beschwört diese, ihr bei der Täterergreifung zu helfen. Bothe lässt sich Waffe, Klamotten und Geld abnehmen, und Ritgen begibt sich unmittelbar zur Villa König, wo Polizeidirektor Marbach Rita König den Hof macht. Doch Ritgen ist mittlerweile in das Haus eingedrungen und bedroht König mit der Waffe der Kommissarin Bothe. Brinkmann kommt dazu, Rita König wird als Mordverdächtige festgenommen. Der Pararazzo Rob hatte sie nämlich fotografieren können, wie sie nachts in ihrem Garten einen Beutel ausbuddelte. Er enthielt die Tatwaffe, und an ihr können Fingerabdrücke Königs nachgewiesen werden. Myriam Ritgen kann sich vom Ort des Geschehens entfernen und sich somit einer weiteren Befragung entziehen. König aber erklärt beim Verhör, sie habe zwar die Pistole in der Hand gehabt, aber sie habe nicht ihren Mann erschossen. Es stellt sich heraus, dass ihr zwischenzeitlich angezweifeltes Alibi, nämlich der Besuch eines Empfangs im Römer, doch stimmte.
In der Schlussszene stellt sich heraus, dass Ritgen und Harry Hartung, der der wesentlich älteren Rita König vorgespielt hatte, in sie verliebt zu sein, ein Paar sind. Brinkmann ist mittlerweile zum Schluss gekommen, dass einer von beiden den Professor König ermordet hat. Er kann ermitteln, wo die beiden sich aufhalten. Ritgen bedroht ihn mit der Waffe, dreht sich plötzlich zu dem dazugekommenen Hartung um und schießt ihn nieder, bevor sie auch zwei Schüsse auf den Kommissar abgibt. Dabei gibt sie zu, dass doch sie selbst die Mörderin des Professors war. Brinkmann kommt ins Krankenhaus, er wurde durch die Schüsse nicht lebensgefährlich verletzt.
Rezeption
Einschaltquoten
Die Erstausstrahlung von Unschuldig am 16. April 2001 erreichte für Das Erste einen Marktanteil von 20,01 Prozent und wurde in Deutschland von 6,89 Millionen Zuschauern gesehen. Die Folge wurde in Frankfurt und Umgebung gedreht.[1]
Kritik
TV Spielfilm bewertete den Film positiv und urteilte: „Der Hessen-‚Tatort‘ aus alten Tagen überrascht mit Cleverness und Tempo.“[2]
Weblinks
- Tatort: Unschuldig bei IMDb
- Unschuldig auf den Internetseiten der ARD
- Unschuldig bei Tatort-Fans.de