Taxi Moto
Kurzfilm von Gaël Kamilindi (2026)
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Taxi Moto ist ein französisch-schweizerischer Kurzfilm von Gaël Kamilindi aus dem Jahr 2026. Die Weltpremiere fand am 14. Februar 2026 auf der 76. Berlinale statt, wo der Film in der Sektion Berlinale Shorts gezeigt wurde.
| Film | |
| Titel | Taxi Moto |
|---|---|
| Produktionsland | Schweiz, Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 21 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Adok Films, Saule Productions |
| Stab | |
| Regie | Gaël Kamilindi |
| Drehbuch | Gaël Kamilindi |
| Produktion | José-Michel Buhler
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| Musik | Gaspard Sommer |
| Kamera | Eva Sehet |
| Schnitt | Marie Thomas-Penette |
| Besetzung | |
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Inhalt
Gaël Kamilindi reflektiert über sein nicht realisiertes Filmprojekt: Der Regisseur war in sein Herkunftsland zurückgekehrt, wo er vorhatte, einen Film zu drehen, der die Liebesgeschichte zweier Männer, Soli und Moh, erzählt. Die Finanzierung stand, eine Crew war einsatzbereit, aber aufgrund des Themas erhielt Kamilindi keine Erlaubnis, den Film zu drehen. Er beschließt deshalb, den Film an seinem jetzigen Wohnort neu zu erfinden als die Geschichte von Pacy und Joe.[1]
Kamilindi trifft sich mit seinem bevorzugten Darsteller für die Rolle des Joe, Erwan Kepoa Falé. Die Rolle des Pacy will Kamilindi selbst spielen. Kepoa Falé stimmt zu, und gemeinsam beginnen sie, ihre Rollen zu erforschen. Bei Spaziergängen in einem nächtlichen Wald und im Tropenhaus eines botanischen Gartens sprechen die beiden über ihre Erfahrungen als Schwarze, queere Männer und diskutieren die Bedeutung und den Handlungsverlauf des Films. Kepoa Falé kritisiert, dass Kamilindi in seinem Drehbuch keinen Kuss zwischen den beiden Hauptfiguren vorgesehen hat. Kamilindi war bereit, auf eine solche Szene zu verzichten, um dem Film zu ermöglichen, in seinem Herkunftsland gezeigt zu werden; Kepoa Falé hält dies für Selbstzensur. Zunehmend ist unklar, ob Kamilindi und Kepoa Falé als sie selbst oder als die Filmfiguren Pacy und Joe auftreten. Zum Schluss trifft Kamilindi die Entscheidung, den Film mit einem Kuss enden zu lassen.
Hintergrund
Auszeichnungen

Taxi Moto wurde auf der Berlinale 2026 mit dem Teddy Award für den besten Kurzfilm ausgezeichnet.[2]
Weblinks
- Taxi Moto bei IMDb
- Taxi Moto im Programm der Berlinale
- Taxi Moto auf den Seiten des Teddy Awards
- Presseinformation zu Taxi Moto auf den Seiten der Berlinale (PDF; englisch)
- Interview mit Gaël Kamilindi im Rahmen des Teddy Awards auf YouTube (englisch)