Technische Akademie Wuppertal
Institut zur berufsbegleitenden Weiterbildung mit Sitz in Wuppertal
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Die Technische Akademie Wuppertal e. V. (TAW) ist eine 1948 gegründete Einrichtung der Erwachsenenbildung und beruflichen Weiterbildung mit Sitz in Wuppertal, im Bergischen Land. Sie bietet Weiterbildung für Unternehmen, Fachkräfte, Führungskräfte sowie Beschäftigte des öffentlichen Dienstes an. Zum Angebot gehören Seminare, Lehrgänge, Zertifikatslehrgänge, Online-Seminare, Inhouse-Schulungen und berufsbegleitende Studienangebote. Die Veranstaltungen finden in Präsenz, digital und in hybriden Lernformaten statt.
| Technische Akademie Wuppertal (TAW. Die Akademie) | |
|---|---|
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 28. Mai 1948 |
| Sitz | Wuppertal |
| Zweck | Berufsbegleitende Weiterbildung |
| Vorsitz | Richard Klein |
| Mitglieder | ca. 100 |
| Website | www.taw.de |
Der Hauptsitz der TAW befindet sich in der denkmalgeschützten Villa Eisfeller, auch Villa Hörlein genannt, im Wuppertaler Stadtbezirk Elberfeld-West. Ein weiterer Standort war das Haus Linde (Boltenheide 4, 51° 13′ 24″ N, 7° 5′ 19,4″ O) in Wuppertal-Vohwinkel. Seit Januar 1985 ist die TAW das Bildungswerk der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid[1]. Zudem ist sie seit Mai 2022 An-Institut der Bergischen Universität Wuppertal[2].
Geschichte
Die TAW wurde am 28. Mai 1948 als unabhängiger Verein in Wuppertal gegründet. Ziel war zunächst die fachliche Weiterbildung insbesondere von Architekten, Ingenieuren, Chemikern und Physikern, deren berufliche Tätigkeit durch die Kriegsjahre unterbrochen worden war. In den folgenden Jahren wurde das Bildungsangebot schrittweise auf weitere Berufsgruppen und Themenfelder der beruflichen Qualifizierung ausgeweitet.
1960 gründete die TAW das Institut für Führungslehre, in dem computerunterstützte Unternehmensplanspiele zur Qualifizierung von Führungskräften eingesetzt wurden. Dabei kam unter anderem ein Großrechner vom Typ IBM 650 zum Einsatz. 1986 entstand ein Weiterbildungszentrum in Altdorf bei Nürnberg, 1987 folgte ein Standort in Bochum. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden weitere Einrichtungen in Cottbus und Wildau aufgebaut.
Die TAW etablierte 1994 die TAW Cert GmbH als Zertifizierungsgesellschaft sowie das Institut für Korrosionsschutz Dresden GmbH (IKS) als Tochtergesellschaft. Das IKS ist als industrienahe Forschungseinrichtung in den Bereichen Korrosion, Korrosionsschutz und Korrosionsanalytik tätig[3]. Ab 2005 strukturierte die TAW ihr Weiterbildungsangebot neu und bündelte ihre nicht technischen Angebote in Themenakademien. Seit 2006 arbeitet sie bei berufsbegleitenden Studienangeboten unter anderem mit der DIPLOMA Hochschule zusammen.
Im Juli 2025 wurde die TAW Cert GmbH an die Kiwa Deutschland GmbH verkauft. Seit März 2026 legt die TAW unter ihrem Vorstand Richard Klein einen stärkeren Fokus auf Kompetenzentwicklung und bedarfsgerechte Weiterbildung für Unternehmen.
- Villa Hörlein, Gründungsort und Hauptgebäude der TAW in Wuppertal
- Nebengebäude der TAW in Wuppertal
- Haupteingang der TAW in Wuppertal
Angebote und Profile
Die TAW bietet ein breites Spektrum an berufsbegleitender Weiterbildung an. Dazu zählen Präsenz- und Online-Seminare, Workshops, Trainings, Lehrgänge, Zertifikats- und IHK-Lehrgänge sowie Inhouse-Schulungen. Ergänzend gehören berufsbegleitende Studienangebote und praxisorientierte Formate wie Lernreisen zum Programm.
Inhaltlich deckt das Angebot unter anderem die Bereiche Wirtschaft und Management, Führung und Personalentwicklung, Kommunikation, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeits- und Energiemanagement, Technik und Produktion, Qualitätsmanagement, Recht, Facility Management sowie den öffentlichen Dienst ab. Mit dem Institut für Korrosionsschutz Dresden (IKS) verfügt die TAW weiterhin über eine Tochtergesellschaft im Bereich industrienahe Forschung und Technologietransfer.
Weblinks
- Homepage TAW
- Porträt auf wuppertal.de
- Akademiedaten auf northdata.de