Teenage Sex and Death at Camp Miasma
Film von Jane Schoenbrun (2026)
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Teenage Sex and Death at Camp Miasma ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2026 von Jane Schoenbrun mit Hannah Einbinder und Gillian Anderson.[4][5] Die Produktion wurde zu den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2026 als Eröffnungsfilm der Sektion Un Certain Regard eingeladen[6], wo der Film am 13. Mai 2026 seine Weltpremiere feierte.[7]
| Film | |
| Titel | Teenage Sex and Death at Camp Miasma |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 112 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Jane Schoenbrun |
| Produktion |
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| Musik | Alex G |
| Kamera | Eric Yue |
| Schnitt | Graham Mason |
| Besetzung | |
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Handlung
Eine queere Filmemacherin soll einen weiteren Teil der Slasherfilm-Reihe Camp Miasma drehen. Sie schafft es, jene Schauspielerin zu besetzen, die bereits im lange zurückliegenden ersten Teil als Final Girl mitwirkte.[4][8]
Produktion und Hintergrund
Der Film wurde von Mubi, Plan B Entertainment und Scythia Films produziert, als Produzent fungierten Daniel Bekerman, Dede Gardner, Jeremy Kleiner und Brad Pitt.[4][9] Die Dreharbeiten fanden 2025 in der kanadischen Provinz British Columbia statt.[8]
Die Kamera führte Eric Yue, die Musik stammt von Alex G, die Montage verantwortete Graham Mason und das Casting Courtney Bright, Nicole Daniels, Errin Lally und Annalese Tilling. Das Production-Design gestalteten Matt Hyland und Brandon Tonner-Connolly und das Kostümbild Kendra Terpenning.[4]
Veröffentlichung
Premiere war im Mai 2026 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2026 als Eröffnungsfilm der Sektion Un Certain Regard.[6] Am South by Southwest London (SXSW London) wurde die Produktion im Juni 2026 als Abschlussfilm gezeigt.[10] Anfang Juli 2026 sind Vorstellungen am Filmfest München 2026 im Wettbewerb CineRebels geplant.[11] Vom Internationalen Filmfestival Karlovy Vary wurde der Film in die Sektion Afterhours eingeladen.[12]
In den USA kam der Film am 7. August 2026 in ausgewählte Kinos.[9] Die Österreich-Premiere war am 18. August 2026 im Wiener Augartenkino.[13] Der deutsche Kinostart erfolgte am 20. August 2026 im Vertrieb von Mubi.[4][5]
Zum Festival Internacional de Cine de San Sebastián im September 2026 wurde der Film in die Nebenreihe Zabaltegi-Tabakalera eingeladen.[14]
Rezeption
Christoph Petersen vergab auf filmstarts.de 4,5 von 5 Sternen. Im Kern des Filmes mag irgendwo ein gendertheoretisches Proseminar stecken, aber es sei verpackt als schamlos-spaßiges Meta-Horror-Experiment, in dem die psychosexuellen Nuancen des Slasher-Genres ebenso verhandelt würden wie die Frage nach der besten Fruchtgummi-Marke.[15]
Yannick Vollweiler bewertete den Film auf film-rezensionen.de mit acht von zehn Punkten. Hinter der Fassade aus VHS-Nostalgie, Kunstblut und Hommagen verberge sich nicht der vielreferenzierte klassische Slasherfilm. Statt das Genre lediglich zu reproduzieren, dekonstruiere und hinterfrage Schoenbrun dessen Motive durch eine zutiefst persönliche Geschichte über Identität, Verlangen und Selbstfindung.[16]
Pavao Vlajcic von critic.de äußerte sich wie folgt:
„Schoenbrun wirft in ihrem Film Zutaten in einen Topf, die, jede für sich, wie schlechte Witze klingen: an der Scream-Reihe geschulte, gestrig wirkende Metadialoge, überfrachtete Eros & Thanatos-Metaphern (wie einen orgasmusstimulierenden Slasher-Killer namens Little Death (!)), wüste retrofuturistische Nerd-Phantastereien und eine beinahe naiv-kindliche Selbstermächtigungserzählung. Glücklicherweise hat Schoenbrun ein sehr klares Bild davon, was der Film sein soll, und den Mut, die Vision ohne Rücksicht auf Verluste umzusetzen. Alles auf eine Karte gesetzt – und gewonnen. Mit Sicherheit der bislang frischeste Cannes-Beitrag in diesem Jahr.“
Kenan Hasic (4,5 von 5 Sterne) meinte auf filmtoast.de, dass die Produktion vor allem eine gleichermaßen spaßige, romantische und humorvolle Kinoerfahrung garantiere. Das Ergebnis sei ein ebenso intelligenter wie verspielter Film, der seine Liebe zum Slasher-Horror in jeder Einstellung spüren lasse und dabei vor allem ungeheuer viel Spaß mache.[18]
Maxi Braun (vier von fünf Sterne) bezeichnete den Film auf epd-film.de nach We’re All Going to the World’s Fair (2021) und I Saw the TV Glow (2024) als fulminanten Abschluss der Screen-Trilogie. Schoenbrun gelinge es wie wenigen Filmschaffenden, einen eigenen ästhetischen Stil, Narration und eine irritierende Atmosphäre zu kreieren.[19]
Antje Wessels urteilte, dass ein knapp zweistündiges Filmseminar selten so interessant war wie hier und die Produktion eine ebenso kluge wie liebevolle Auseinandersetzung mit dem Slasherkino und seiner Geschichte sei.[20]
Auszeichnungen und Nominierungen
Internationale Filmfestspiele von Cannes 2026
- Nominierung für die Sektion Un Certain Regard[6]
- Auszeichnung mit der Queer Palm