Terra Nova: Strike Force Centauri
Computerspiel aus dem Jahr 1996
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Terra Nova: Strike Force Centauri ist ein Taktik-Shooter-Computerspiel, das von Looking Glass Technologies entwickelt und in Deutschland von Funsoft vertrieben wurde. Es erschien 1996 für DOS. 2015 wurde es bei GOG.com mit vorkonfigurierter DOSBox digital durch Nightdive Studios wiederveröffentlicht.
| Terra Nova: Strike Force Centauri | ||
| Entwickler | Looking Glass Technologies | |
|---|---|---|
| Publisher | Funsoft | |
| Veröffentlichung | 5. März 1996 | |
| Plattform | DOS | |
| Genre | Taktik-Shooter | |
| Thematik | Science-Fiction | |
| Spielmodus | Einzelspieler | |
| Steuerung | Maus, Tastatur | |
| Sprache | Englisch | |
| Altersfreigabe |
| |
Spielprinzip
Gesteuert wird ein Mech aus der Egoperspektive. Es stellt dabei ein Actionspiel dar, das aber weiterhin starke Simulationsaspekte einbringt.[1] Zudem werden auch Elemente eines Echtzeit-Strategiespiels eingestreut.[2] Die Rahmenhandlung wird in Zwischensequenzen mit abgefilmten Schauspielern vor digital gerenderten Hintergründen erzählt.[3] Das Spiel besitzt eine lineare Kampagne sowie einen Zufallsgenerator für Missionen.[1]
Entwicklung
Die Entwicklungsdauer betrug zwei Jahre. Für das Spiel wurde eine komplett neue Grafik-Engine programmiert, deren Detailgrad von der Entfernung abhängt. Dadurch bedingte sichtbare Texturverschiebungen wurden nicht mehr behoben. Das Projekt war bereits zu stark hinter dem Zeitplan. Probleme bereitete auch die Künstliche Intelligenz der computergesteuerten Begleiter, insbesondere bei widersprüchlichen Befehlen durch den Spieler. Ein Netzwerkmodus sollte nachgereicht werden. Um Rechenzeit zu sparen, wurde das physikalische Modell der Kampfläufer mit Näherungswerten berechnet.[4] Die Grafik nach dem SVGA-Standard verwendet eine Auflösung von maximal 240 × 400 Bildpunkten.[5]
Rezeption
PC Games kürte Terra Nova zum Spiel des Monats in Ausgabe 1996/5. Oliver Menne bezeichnete es als Referenzspiel. Es zeige, dass Actionspiele mit strategisch/taktischem Anteil aufgewertet werden. Die Handlung sei packend und der Spielablauf fesselnd.[6] Sein Kollege Lars Geiger von PC Action gefiel das abwechslungsreiche Missionsdesign, das etwa auch Spionage oder Rettungsmissionen beinhalte. Auch die Steuerung der KI-Begleiter sei gut gelungen.[1] Es sei eine konsequente Weiterentwicklung vorheriger 3D-Action-Spiele, die viel Spannung und Atmosphäre böte, resümierte Max Magenauer von PC Joker.
„Strategische 3D-Action mit Simulations Charakter - ein Fest für Baller-Realos!“
Jörg Langer kritisierte für PC Player die Linearität und die Qualität der Videos sowie der 3D-Grafik. Lobend erwähnte er hingegen die Landschaftsdarstellung und die abwechslungsreichen Missionen. Er verglich es mit MechWarrior 2. Der Spieleinstieg sei nicht leicht, schrieb sein Kollege Florian Stangl. Es bleibe jedoch stets motivierend, die geschickt aufgebauten Missionen zu absolvieren. Er verlieh eine Auszeichnung in Gold.[2] Ulrich Smidt bezeichnete es in Power Play als „hektische Gefechtssimulation“, wobei der Schwierigkeitsgrad durch die KI-Begleiter moderat bleibe. Den Gefechtsfunk empfand er als besonders atmosphärisch. Die grafische Darstellung von Akteuren bleibe schwach.[3]
Weblinks
- Terra Nova: Strike Force Centauri im PCGamingWiki (englisch)
- Terra Nova: Strike Force Centauri bei MobyGames (englisch)
- Terra Nova: Strike Force Centauri in der Online Games-Datenbank
