Terre di Offida

italienische Denominazione di Origine Controllata aus den Marken From Wikipedia, the free encyclopedia

Terre di Offida DOC sind italienische Süß- und Schaumweine aus den Gemeinden um den Ort Offida in der Provinz Ascoli Piceno und der Provinz Fermo, die seit 2001 eine kontrollierte Herkunftsbezeichnung („Denominazione di origine controllata“ – DOC) besitzt, die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.[1]

Erzeugung

Der Terre di Offida Passerina wird in den Typen Passito, Vino Santo und Spumante (Schaumwein) erzeugt. Dafür müssen mindestens 85 % der Rebsorte Passerina verwendet werden. Höchstens 15 % andere weiße Rebsorten, die für den Anbau in der Region Marken zugelassen sind, dürfen – einzeln oder gemeinsam – zugesetzt werden.[1]

Anbau

Beschreibung

Laut Denomination:[1]

Terre di Offida Passerina Spumante

  • Perlage: fein und anhaltend
  • Farbe: strohgelb
  • Geruch: angenehm. Leicht fruchtig
  • Geschmack: von sehr trocken bis lieblich, typisch, charakteristisch, angenehm säuerlich
  • Alkoholgehalt: 11,5 Vol.-%
  • Säuregehalt: 5,0 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 16,0 g/l

Terre di Offida Passerina Passito

  • Farbe: mehr oder weniger intensiv gelb-bräunlich
  • Geruch: charakteristisch, ätherisch, intensiv
  • Geschmack: von trocken bis lieblich, harmonisch, samtig
  • Alkoholgehalt: 13,0 Vol.-%, mit einem Rest von mindestens 2,5 % potentiellem Alkoholgehalt
  • Säuregehalt: 4,5 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 25,0 g/l

Terre di Offida Passerina Vino Santo

  • Farbe: von goldgelb bis bräunlich-gelb, mehr oder weniger intensiv
  • Geruch: charakteristisch gereift, ätherisch, intensiv
  • Geschmack: von trocken bis lieblich, harmonisch, samtig
  • Alkoholgehalt: 13,0 Vol.-%, mit einem Rest von mindestens 2,5 % potentiellem Alkoholgehalt
  • Säuregehalt: 4,5 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 25,0 g/l

Literatur

  • Steffen Maus: Italiens Weinwelten – Wein, Vino, Wine. Gebrüder Kornmayer, 2013, ISBN 978-3-942051-18-7.
  • Valeria Camaschella (Hrsg.): Lexikon der italienischen Weine – Sämtliche DOCG- & DOC-Weine. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2002, ISBN 3-7742-0756-9, S. 196.

Einzelnachweise

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