Teufelsstein (Lubmin)
einzeln liegender sehr großer Stein
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Der Teufelsstein ist ein Findling im Greifswalder Bodden bei Lubmin. Er gehört zu den größten Findlingen im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der Stein ist als Geotop beim Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern unter der Nummer G2_032 erfasst.

Der Stein befindet sich auf der Schorre im südlichen Uferbereich des Greifswalder Boddens rund 25 m nördlich der Kliffküste. Noch 1909 befand er sich oberhalb des Kliffs. Er dient als Festpunkt zur Vermessung des Küstenrückgangs.
Seine Länge beträgt 6 m, die Breite 3,6 m und die Höhe 3,0 m. Bei einem Umfang von 16,9 m hat er ein Volumen von 34 m3. Er besteht aus Granit. Auf der Oberseite befindet sich eine Mulde in der sich Wasser sammelt.
Verschiedenen Sagen nach warf der Teufel von Rügen aus den Stein nach der Wusterhusener Kirche. Der bekanntesten Sage nach prallte dieser jedoch vom Kirchturm ab und zersprang in zwei Teile. Der größere Brocken landete vor Lubmin und erhielt den Namen Teufelsstein und das kleinere Stück flog weiter bis nach Konerow, wo es auf einem Acker landete. Dort ist es als Riesen-, bzw. Hünenstein bekannt.[1]
Literatur
- Harry Schmidt, Werner Schulz: Die größten Findlinge im Bezirk Rostock. (=Naturschutzarbeit in Mecklenburg. 7. Jhrg., H. 1/2), 1964, S. 33.
- Karl Lemke, Hartmut Müller: Naturdenkmale, Tourist, Leipzig u. Berlin, 1988, ISBN 3-350-00284-6, S. 164.
Weblinks
- Literatur über Teufelsstein in der Landesbibliographie MV
- Erfassungsbeleg Geotop: Findling Lubmin. (PDF; 7 kB) Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 16. August 2013.