Thélia Sigère

französische Sprinterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Thélia Sigère (* 3. Juni 1985 in Fort-de-France, Martinique) ist eine ehemalige französische Leichtathletin, die sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Thélia Sigère


2008

Nation Frankreich Frankreich
Geburtstag 3. Juni 1985 (40 Jahre)
Geburtsort Fort-de-France, Martinique
Größe 176 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Disziplin 400-Meter-Lauf
Bestleistung 52,31 s
Verein Asc Zenith (bis 2008)
Lagardère Paris Racing (2009–2011)
Coquelicot 42 (ab 2012)
Trainer Henri Pougeol (bis 2005)
Bruno Gajer (2005–2010)
Djamel Boudebibah (ab 2014)
Status zurückgetreten
Karriereende 2017
Medaillenspiegel
U23-Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
U20-Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Logo der EAA
 U23-Europameisterschaften
Bronze Erfurt 2005 4 × 400 m
Silber Debrecen 2007 4 × 400 m
Logo der EAA
 U20-Europameisterschaften
Silber Tampere 2003 4 × 400 m
letzte Änderung: 22. Januar 2026
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Sportliche Laufbahn

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Thélia Sigère bei den CARIFTA Games 2001 in Bridgetown, bei denen sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel Martiniques in 45,92 s die Bronzemedaille gewann. Im Jahr darauf schied sie bei den CARIFTA Games in Nassau mit 12,15 s und 24,65 s jeweils in der ersten Runde über 100 und 200 Meter aus und bei den CARIFTA Games 2003 in Port of Spain belegte sie in 56,91 s den siebten Platz im 400-Meter-Lauf. Anschließend schied sie bei den Junioreneuropameisterschaften in Tampere mit 55,99 s in der ersten Runde aus und gewann mit der französischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:37,78 min die Silbermedaille. Im Jahr darauf belegte sie bei den CARIFTA Games in Hamilton in 56,01 s den fünften Platz über 400 Meter und anschließend belegte sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Grosseto in 3:33,88 min den sechsten Platz im Staffelbewerb. 2005 wurde sie bei den U23-Europameisterschaften in Erfurt in der Vorrunde über 400 Meter disqualifiziert und gewann mit der Staffel in 3:31,91 min die Bronzemedaille hinter den Teams aus Russland und dem Vereinigten Königreich. Im Jahr darauf schied sie bei den Europameisterschaften in Göteborg mit 53,52 s in der ersten Runde über 400 Meter aus und belegte im Staffelbewerb in 3:32,28 min den siebten Platz. 2007 belegte sie bei den U23-Europameisterschaften in Debrecen in 52,49 s den vierten Platz im Einzelbewerb und gewann mit der Staffel in 3:30,56 min die Silbermedaille hinter dem russischen Team. Anschließend kam sie mit der Staffel bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 3:29,87 min nicht über die Vorrunde hinaus. Im Jahr darauf nahm sie mit der Staffel an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und schied dort mit 3:26,61 min im Vorlauf aus. 2009 schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Turin mit 53,48 s im Halbfinale über 400 Meter aus und anschließend trat sie bei der Team-Europameisterschaft in Leiria an. Im Jahr darauf vertrat sie Frankreich bei der Team-Europameisterschaft in Bergen und anschließend belegte sie bei den Europameisterschaften in Barcelona mit der Staffel in 3:28,11 min den fünften Platz. 2017 beendete sie dann ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 32 Jahren.

2009 wurde Sigère französische Hallenmeisterin über 400 Meter.

Persönliche Bestleistungen

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