The Death of Robin Hood

Film von Michael Sarnoski (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

The Death of Robin Hood ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2026 von Regisseur und Drehbuchautor Michael Sarnoski mit Hugh Jackman als Robin Hood. Weitere Rollen übernahmen Jodie Comer und Bill Skarsgård als Little John.[2]

TitelThe Death of Robin Hood
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel The Death of Robin Hood
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 122 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen
  • Lyrical Media
  • Ryder Picture Company
Stab
Regie Michael Sarnoski
Drehbuch Michael Sarnoski
Produktion
Musik Jim Ghedi
Kamera Pat Scola
Schnitt Andrew Mondshein
Besetzung
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Handlung

Robin Hood hadert am Ende seines Lebens mit seiner von Gewalt und Verbrechen geprägten Vergangenheit. Eigentlich hatte er in einer Schlacht den Tod gesucht, doch stattdessen landet er in der Obhut einer geheimnisvollen Frau, die ihm eine Chance auf Erlösung bietet.[2][3][4]

Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von Lyrical Media und Ryder Picture Company produziert, als Produzenten fungierten Aaron Ryder, Andrew Swett, Alexander Black und Hugh Jackman.[2][5] Die Dreharbeiten fanden im Februar und März 2025 in Nordirland statt.[6][7][8] Die Studioaufnahmen entstanden in Belfast, die Außenaufnahmen unter anderem an der Bucht Murlough Bay und in der Ortschaft Glenarm.[9] Das Produktionsbudget betrug 20 Millionen US-Dollar.[10]

Die Kamera führte Pat Scola, die Musik schrieb Jim Ghedi, die Montage verantwortete Andrew Mondshein und das Casting Nina Gold und Martin Ware. Das Production-Design gestaltete David Lee und das Kostümdesign Lorna Ó Ríordáin.[2] In den USA erhielt der Film ein R-Rating.[5]

Die Handlung ist von der anonym verfassten Ballade Robin Hood's Death aus dem 17. Jahrhundert inspiriert. Zuvor stützte sich das Ende des Films Robin und Marian (1976) mit Sean Connery auf dieselbe literarische Vorlage.[9]

Synchronisation

Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch von Tobias Neumann und der Dialogregie von Hannes Maurer im Auftrag der FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH in Berlin.[11]

Weitere Informationen Darsteller, Synchronsprecher ...
DarstellerSynchronsprecherRolle
Hugh Jackman Thomas Nero Wolff Robin Hood
Clive Russell Axel Lutter Ältester
Noah Jupe Oliver Szerkus Arthur / Godwyn
Bill Skarsgård Tommy Morgenstern Edward / Little John
Murray Bartlett Nicolas Böll Leprakranker
Faith Delaney Annika Theusner Little Margaret
Jodie Comer Lena Schmidtke Schwester Brigid
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Veröffentlichung

Ein deutschsprachiger Trailer wurde im März 2026 veröffentlicht.[4] Premiere war am 12. Juni 2026 am Sydney Film Festival.[12]

Der Kinostart in Deutschland erfolgte am 18. Juni 2026[13] durch den Verleih der DCM Film Distribution.[3] In den USA erschien der Film am Folgetag im Vertrieb von A24.[5]

Auf Blu-ray Disc soll die Produktion am 25. September 2026 im Vertrieb von Leonine erscheinen.[14]

Rezeption

Am 12. Juni 2026 waren 18 der 26 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, bei einer durchschnittlichen Bewertung von 6,9 von 10 Punkten.[5] Bei Metacritic erhielt der Film am 12. Juni 2026 einen Metascore von 62 von 100 möglichen Punkten, der auf 15 Rezensionen basierte.[15]

Dani Maurer vergab auf outnow.ch 4,5 von 6 Sternen. Diesen Film würden trotz einiger Längen die überzeugenden Darsteller tragen. Hugh Jackman beweise einmal mehr seine Vielseitigkeit als Darsteller und führe ein Ensemble an, das eindeutig mehr überzeuge als die eigentliche Geschichte.[16]

The Death Of Robin Hood bewertete die Produktion auf filmstarts.de mit 3,5 von 5 Sternen. Diese sei eine in jeder Hinsicht gnadenlose Abrechnung mit der volkstümlichen Legende vom edlen Räuber, die mit ihrem brutalen Auftakt tief verstöre, in der deutlich betulicheren zweiten Hälfte aber ein wenig die Puste auszugehen drohe.[17]

Peter Osteried (fünf von fünf Sterne) bezeichnete den Streifen auf kinofans.com als meisterhaften, bildgewaltigen Arthouse-Film abseits klassischer Abenteuer-Klischees, der eher an Filme wie The Northman oder The Green Knight als an klassische Abenteuerfilme erinnere.[18]

Oliver Armknecht (sechs von zehn Punkte) schrieb auf film-rezensionen.de, dass es gerade zu Beginn beeindruckend sei, wenn der einstige Held in Dreck und Blut versumpft. Auf Dauer biete der Film aber zu wenig, der Schockfaktor mache Eintönigkeit Platz.[19]

Gerhard Midding (vier von fünf Sterne) befand auf epd-film.de, dass der Furor, mit dem Richard Lester den Mythos in Robin und Marian entzaubere, demgegenüber romantisch anmute. Engere Parallelen knüpfe das Drehbuch auch zur ersten Hälfte von Clint Eastwoods Erbarmungslos, aus dem auch Robins Registerarie der eigenen Schandtaten entlehnt sein dürfte.[20]

Antje Wessels befand, dass die konsequente Entmystifizierung, die kompromisslose Gewaltdarstellung und die starken Schauspielleistungen den Film zu einem spannenden Gegenentwurf zu klassischen Robin-Hood-Abenteuern mache. Dass der Geschichte ein wenig die erzählerische Substanz ausgehe, verhindere jedoch, dass aus dem mutigen Experiment auch ein durchweg überzeugender Film werde.[21]

Einzelnachweise

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