The Dreadful
Film von Natasha Kermani (2026)
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The Dreadful ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2026 von Regisseurin und Drehbuchautorin Natasha Kermani mit Sophie Turner, Kit Harington und Marcia Gay Harden in den Hauptrollen.[1]
| Film | |
| Titel | The Dreadful |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Natasha Kermani |
| Drehbuch | Natasha Kermani |
| Produktion |
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| Musik | Jamal Green |
| Kamera | Julia Swain |
| Schnitt |
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| Besetzung | |
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Handlung
Im England des 15. Jahrhunderts wartet Anne zur Zeit der Rosenkriege gemeinsam mit ihrer Schwiegermutter Morwen auf die Rückkehr ihres Mannes Seamus aus dem Krieg. Statt Morwens Sohn kommt allerdings Jago, ein Freund von Seamus, aus dem Krieg. Er behauptet, sie seien desertiert und Seamus sei von Räubern getötet worden. Als in der Nähe ein Schiff strandet, plündern die beiden Frauen es; Morwen tötet dazu heimlich einen Überlebenden, während Anne für die Verstorbenen betet. Später schneidet Morwen dem Pilger Bruder Penrose die Kehle durch, um an seine Reliquien zu gelangen, und die entsetzte Anne hilft ihr, die Leiche in einen Bach zu werfen.
Am Waldrand sieht Anne wiederholt einen Ritter in Rüstung auf einem Pferd. Anne vermutet, dass es ein Dämon ist, während ihr Jago versichert, dass es sich um einen normalen Menschen handelt. Anne träumt, dass Morwen eine Dämonin ist, und sucht Jago auf, um mit ihm zu schlafen. Am nächsten Morgen bittet Jago Anne, Morwen zu verlassen und mit ihm zu leben. Anne erwidert, dass Morwen sie brauche, auch wenn sie ihr Angst mache. Bald darauf ermordet Morwen einen Reisenden, um ihn auszurauben.
Als Jago zur Hütte kommt, um Anne zu sehen, bedroht Morwen ihn mit einem Messer. Anne schleicht sich davon, um mit Jago zusammen zu sein. Als Morwen erwacht, begegnet sie dem Ritter und folgt ihm zu den beiden Liebenden. Morwen tötet den Ritter mit einem Messer und nimmt ihm sein Geld ab. Anne beschließt, mit Jago zusammenzuleben. Er gesteht ihr später, dass Seamus im Krieg skrupellos und gierig geworden war. Er hatte einen Ritter getötet und dessen Helm gestohlen; als er ihn aufsetzte, schrie er, als ob er brennen würde. In einer Rückblende nimmt Morwen dem von ihr ermordeten Ritter den Helm ab und erkennt, dass sie ihren eigenen Sohn getötet hat; sein Gesicht ist entstellt.
Morwen setzt den Helm auf, um Anne zu erschrecken, aber er verbrennt ihr Gesicht und sie kann ihn nicht mehr abnehmen. Anne spaltet den Helm mit einem Kruzifix und sieht die nun entstellte Morwen, die um Vergebung ihrer Sünden fleht. Der entzweite Helm fügt sich durch Magie wieder zusammen und Anne versteckt ihn im Wald in einem kleinen Kästchen.
Produktion und Hintergrund
Der Film wurde von Black Magic, Redwire Pictures/Tunnel und Storyboard Media' produziert, als Produzenten fungierten Sophie Turner, Luke Daniels, Patrick Muldoon, Patrick Hibler und Greg Lauritano.[2][3] Den Vertrieb übernahm Lionsgate/Grindstone Entertainment.[2][4] Dreharbeiten fanden im November 2024 in Cornwall in England statt.[5][6]
Die Kamera führte Julia Swain, die Musik schrieb Jamal Green, die Montage verantworteten Jeff Betancourt und Gabriel de Urioste und das Casting Kate Plantin. Das Production-Design und das Kostümbild gestaltete Kelly Toode.
Sophie Turner und Kit Harington standen zuvor für Game of Thrones gemeinsam vor der Kamera. Regisseurin Natasha Kermani inszenierte zuvor einige Horrortitel, darunter den Indie-Film Lucky – Der Terror kommt nachts (2021) und Abraham’s Boys: A Dracula Story (2025).[1] In den USA erhielt der Film ein R-Rating.[4]
Das Drehbuch ist von einer Parabel des Shin-Buddhismus inspiriert, die auch Basis für Onibaba – Die Töterinnen (1964) war.[7]
Veröffentlichung
Ein erster Trailer wurde im Januar 2026 veröffentlicht.[1][4] In den USA und in Großbritannien kam der Film am 20. Februar 2026 in ausgewählte Kinos und erschien als Video-on-Demand.[2][4]
Rezeption
Am 23. Februar 2026 waren 10 der 26 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv.[2] Bei Metacritic erhielt der Film am 26. Februar 2026 einen Metascore von 30 von 100 möglichen Punkten, der auf sechs Rezensionen basierte.[8]