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The Inquisitor

Computerspiel aus dem Jahr 2024 From Wikipedia, the free encyclopedia

The Inquisitor ist ein Action-Adventure des polnischen Entwicklerstudios The Dust aus dem Jahr 2024. Das Computerspiel wurde durch Kalypso Media für Windows, PlayStation 5 und Xbox Series X/S veröffentlicht. Die in einer alternativen Version des europäischen Mittelalters spielende Handlung basiert auf den Romanen des polnischen Fantasy-Autors Jacek Piekara.

Schnelle Fakten Entwickler, Publisher ...
The Inquisitor
Entwickler The Dust
Publisher Kalypso Media
Veröffentlichung 8. Februar 2024
Plattform Windows, PlayStation 5, Xbox Series X/S
Genre Action-Adventure
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus und Tastatur, Gamepad
Medium digitale Distribution
Sprache Deutsch, Englisch, Polnisch
Altersfreigabe
USK
USK ab 18
USK ab 18
PEGI
PEGI ab 18
PEGI ab 18
PEGI-Inhalts­bewertung Gewalt, Schimpfwörter
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Handlung

Die Handlung findet in einer Version des europäischen Mittelalters vor dem Hintergrund einer alternativen Weltgeschichte statt, in der Jesus nicht nächstenliebend, sondern rachsüchtig war. Dieser Geschichte nach stieg der rachsüchtige Jesus vom Kreuz herab und ging gewaltsam gegen das Römische Reich vor. Vor diesem Hintergrund ist die christliche Kirche in der Spielhandlung gewalttätig und erbarmungslos. Als Spieler schlüpft man in die Rolle des Inquisitors Mordimer Madderdin, der 1533 in die Stadt Königstein geschickt wird, um dort den Gerüchten nach einem Vampir nachzugehen. Die Ermittlung konzentriert sich allerdings schnell auf eine rituelle Mordserie in der Stadt.[1][2]

Spielprinzip

Das Action-Adventure wird aus einer Third-Person-Perspektive gespielt. In Verfolgeransicht steuert der Spieler den namensgebenden Inquisitor innerhalb der frei begehbaren Stadt Königstein. Zu den Spielinhalten gehört es, Indizien zu finden und zu untersuchen sowie Gespräche mit Personen zu führen. Vereinzelt gibt es auch Nahkämpfe in einem Echtzeitkampfsystem. Hinzu kommen im Verlauf der Handlung immer wieder Abschnitte in der sogenannten „Unwelt“. In dieser Schattenwelt gilt es, über durch Brücken verbundene schwebende Inseln zu navigieren, fünf Kugeln zu sammeln und anschließend in die Mitte zurückzubringen.[1] Dies wird dem Spieler aber durch verschiedene Gefahren erschwert, die im Verlauf des Spiels zunehmen.[1][2][3] Mit Abschluss eines jeden Unwelt-Abschnitts enthüllt Mordimer Madderdin Visionen von Ereignissen, was die Handlung vorantreibt.[3]

Entwicklung

The Inquisitor wurde vom polnischen Studio The Dust entwickelt. Im Mai 2021 wurde das Spiel unter dem Titel I, The Inquisitor mit einem Teaser-Trailer angekündigt. Das Spiel basiert auf der Romanvorlage I, The Inquisitor des Fantasy-Autors Jacek Piekara. Zum Zeitpunkt der Ankündigung war eine Veröffentlichung im Laufe des Jahres 2022 geplant.[4] Im September 2022 wurde bekannt gegeben, dass Kalypso Media als Publisher des mittlerweile The Inquisitor betitelten Dark-Fantasy-Actionspiels fungiert. Zu diesem Zeitpunkt war eine Veröffentlichung im 4. Quartal 2023 geplant.[5] Im November 2023 enthüllte Publisher Kalypso Media den 8. Februar des Folgejahres als Veröffentlichungsdatum.[6] The Inquisitor erschien schließlich am 8. Februar 2024 für Windows, PlayStation 5 und Xbox Series X/S.[7]

Rezeption

Weitere Informationen Wertungsspiegel, Publikation ...
Wertungsspiegel
PublikationWertung
PS5WindowsXbox Series
Eurogamer2/5[8]
GameStar67/100[9]
IGN6/10[10]6/10[10]6/10[10]
MAN!AC70/100[2]
PC Gamer79/100[3]
PC Games4/10[1]
Metawertungen
Metacritic58/100[11]63/100[12]
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The Inquisitor erhielt gemischte und oft negative Rezensionen.[11][12] Das deutschsprachige PC-Spielemagazin GameStar lobte die Geschichte und die Atmosphäre des Spiels. Kritisiert wurden Grafik und Gameplay. Es wurden Parallelen zu den ersten beiden Teilen von The Witcher ausgemacht, auch wenn The Inquisitor kein Rollenspiel sei.[9]

„Atmosphärisches Adventure mit Witcher-Anleihen und spannender Detektivgeschichte. Grafisch und spielerisch jedoch schwach auf der Brust.“

Enrico Marx: GameStar[9]

PC Games strafte das Spiel im Test der PC-Fassung mit vier von zehn Punkten ab. Das Religionssetting sei zwar spannend, die Technik aber mies und das Gameplay oft unfreiwillig komisch. Ein Weglassen der Unwelt-Abschnitte würde das Spiel zwar deutlich kürzer, aber auch besser machen. Im Fazit wurde das Spiel „höllisch langweilig“ bezeichnet.[1] Auch die deutschsprachige Ausgabe von Eurogamer vergab nur zwei von fünf Sternen. Die Spielwelt sei zwar interessant und auch die Sprecher der englischen Sprachausgabe wurden gelobt, jedoch sei das Spiel durchgehend zu einfach, die Story teils verwirrend und die Handlungen des Hauptcharakters oft nicht nachvollziehbar. Technische Schwächen wie Bugs und merkwürdige Animationen würden die Immersion stören. The Inquisitor hätte dem Redakteur zufolge mehr Zeit und Budget gebraucht.[8] Eine vergleichsweise hohe Wertung vergab das englischsprachige Spielemagazin PC Gamer mit 79 von 100 Punkten. Zwar seien viele Spielmechaniken schlechter als in manch anderem Spiel, doch die düstere Fantasy-Handlung erzeuge ein atmosphärisches und fesselndes Abenteuer.[3]

Maniac.de kritisierte im Test der PlayStation-5-Version viele kleine Bugs, die zum Teil Neuladen erforderten. Der narrative Fokus könne laut dem Tester aber trotzdem fesseln. Weder Kämpfe noch Rätsel noch Schleicheinlagen in der Unwelt seien jedoch herausfordernd.[2]

„Spielerisch seichte Adventure-Kost mit einem spannenden Universum und einer schön dreckigen Spielwelt.“

Steffen Heller: Maniac.de[2]

Einzelnachweise

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