The Invite (2026)

Film von Olivia Wilde (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

The Invite ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2026 mit Olivia Wilde, Seth Rogen, Penélope Cruz und Edward Norton. Regie führte Olivia Wilde nach einem Drehbuch von Will McCormack und Rashida Jones.[3][4]

Die Hauptdarsteller Edward Norton, Olivia Wilde und Seth Rogen am Sundance Film Festival 2026
TitelThe Invite
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel The Invite
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 108 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen
Stab
Regie Olivia Wilde
Drehbuch
Produktion
Musik Devonté Hynes
Kamera Adam Newport-Berra
Schnitt
Besetzung
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Handlung

Joe und Angela befinden sich in einer Beziehungskrise, während Pina und Hawk, ihre Nachbarn aus dem Stockwerk darüber, ein scheinbar perfektes Paar sind.

Pina und Hawk kommen zu Joe und Angela zum gemeinsamen Abendessen. Im Laufe des Abends werden aus harmlosen Gesprächen schonungslos offene Auseinandersetzungen mit alten Kränkungen, gescheiterten Träumen und nicht ausgelebten Sehnsüchten.[3][4]

Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von Annapurna Pictures, FilmNation Entertainment und Permut Presentations produziert, als Produzenten fungierten David Permut, Ben Browning und Megan Ellison.[3][5] Executive Producer waren Saul Germaine, Patrick Chu, Shayne Fiske Goldner, Glen Basner, Andy Kim, Alex G. Scott und Alex Astrachan.[3] Dreharbeiten fanden im Mai 2025 in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien statt.[6]

Die Kamera führte Adam Newport-Berra, die Montage verantworteten Yorgos Mavropsaridis und Ant Boys. Das Production-Design gestaltete Jade Healy, den Ton Niv Adiri und das Kostümbild Arianne Phillips.[3]

Der Film ist eine Neuverfilmung des spanischen Filmes Sentimental von Cesc Gay (2020) basierend auf dessen Theaterstück Els veïns de dalt / Los vecinos de arriba. Ursprünglich waren als Regisseure Jonathan Dayton und Valerie Faris vorgesehen.[7] Die Hauptrollen sollten ursprünglich Amy Adams, Paul Rudd und Tessa Thompson übernehmen.[8] Eine deutschsprachige Neuverfilmung entstand mit Die Nachbarn von oben (2023) von Sabine Boss.

Nach einem Bieterwettstreit, an dem unter anderem Focus Features, Netflix, Neon, Searchlight und Sony beteiligt waren, erwarb A24 für mehr als 12 Millionen US-Dollar die Rechte.[9][10] In den USA erhielt der Film ein R-Rating.[5]

Veröffentlichung

Olivia Wilde mit dem Button ICE Out

Premiere war am 24. Januar 2026 am Sundance Film Festival in der Sektion Premieres.[3] Olivia Wilde trug bei der Premiere einen Anstecker mit der Aufschrift ICE Out als Protest gegen die Tötung von Alex Pretti.[11][12] Im April 2026 wurde ein Trailer veröffentlicht.[13] Am South by Southwest London (SXSW London) wurde die Produktion am 4. Juni 2026 als UK-Premiere gezeigt.[14][15] Am Filmfest München 2026 sind Vorstellungen von Ende Juni bis Anfang Juli 2026 in der Reihe Spotlight geplant.[16]

In den USA soll der Film am 26. Juni 2026 in ausgewählte Kinos kommen.[5] Der deutsche Kinostart ist für den 30. Juli 2026 vorgesehen.[17]

Rezeption

Am 15. Juni 2026 waren 34 der 37 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, bei einer durchschnittlichen Bewertung von 7,6 von 10 Punkten.[5]

Lida Bach schrieb auf moviebreak.de, dass ein begeistertes Premierenpublikum am Sundance Filmfestival keine Zweifel am humoristischen Gespür der Regisseurin und ihres Drehbuchautoren-Duos ließen. Die in Tempo und Timing ausgefeilte Neuauflage von Cesc Gays Kinoerfolg mit einem grandios aufspielenden Star-Cast und austauschbare Hochglanz-Optik seien die perfekte Folie der bildungsbürgerlichen Biederkeit hinter den harmlosen Pegging-Pointen.[18]

Chris Schelb vergab auf outnow.ch fünf von sechs Sternen. Es sei eine Freude, dabei zuzusehen, wie die toll gespielten Figuren gegeneinander sticheln und dabei weit mehr enthüllen, als manchen von ihnen lieb wäre. The Invite gefalle mit Witz, geschliffenen Dialogen und einer tollen Inszenierung.[19]

Christoph Petersen bewertete den Film auf filmstarts.de mit vier von fünf Sternen und nannte diese eine grandios gespielte, wahnsinnig unterhaltsame Cringe-Komödie mit einem wahrhaftigen emotionalen Kern, bei der man Tränen lache, während das Schicksal der Charaktere im selben Moment aber auch ehrlich berühre.[20]

Oliver Armknecht (sieben von zehn Punkten) meinte auf film-rezensionen.de, dass das Remake ein paar Punkte hinzufüge, die es interessanter machten. Die großen Überraschungen blieben dennoch aus, die Geschichte trete zudem etwas auf der Stelle. Spaß mache das Ganze dennoch, gerade wegen des spielfreudigen Ensembles.[21]

Dietmar Kanthak (vier von fünf Sternen) befand auf epd-film.de, das Adam Newport-Berras Kamera subtil das anfängliche Abtasten, latente Spannungen und anspielungsreiche, zum Fremdschämen einladende Dialoge erfasse. Das Ensemble zeichne mit lässiger Virtuosität fesselnde Figuren.[22]

Antje Wessels schrieb, dass der Film weder einen überzeugenden Zugang zu seinen Figuren finde noch den Mut, seine reizvolle Thematik konsequent auszureizen. Statt pointierter Streitkomödie oder kluger Beziehungssatire bliebe die Neuinterpretation über weite Strecken erstaunlich zahm und konstruiert.[23]

Commons: The Invite – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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