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The Invite (2026)

Film von Olivia Wilde (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

The Invite ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2026 mit Olivia Wilde, Seth Rogen, Penélope Cruz und Edward Norton. Regie führte Olivia Wilde nach einem Drehbuch von Will McCormack und Rashida Jones.[3][4] Der Film ist eine Neuverfilmung des spanischen Filmes Sentimental von Cesc Gay (2020) basierend auf dessen Theaterstück Els veïns de dalt / Los vecinos de arriba.[5] Eine deutschsprachige Neuverfilmung entstand mit Die Nachbarn von oben (2023) von Sabine Boss.

TitelThe Invite
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel The Invite
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 108 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen
Stab
Regie Olivia Wilde
Drehbuch
Produktion
Musik Devonté Hynes
Kamera Adam Newport-Berra
Schnitt
Besetzung
Synchronisation
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Die Hauptdarsteller Edward Norton, Olivia Wilde und Seth Rogen am Sundance Film Festival 2026

Handlung

Joe kommt von seinem Job als Musiklehrer am Konservatorium East Bay nach Hause und stellt fest, dass seine Frau Angela die Nachbarn von oben, Piña und Hawk, zum Abendessen eingeladen hat. Joes und Angelas Ehe befindet sich in einer Krise und sie streiten ständig, unter anderem wegen der lauten Sexgeräusche, die sie von oben hören. Joe will die beiden deswegen zur Rede stellen, Angela bittet ihn aber, das Thema zu meiden.

Piña und Hawk treffen ein, als Joe und Angela mitten im Streit sind. Angela macht mit Hawk, der früher bei der Feuerwehr war und sich nun Rolfing widmet, eine Tour durch die Wohnung, wobei sie sich über die Ausstattung wie Teppiche unterhalten. Joe geht zwischenzeitlich mit Piña, die als Sexologin tätig ist, einen Joint rauchen. Von ihr erfährt Joe, dass Hawk ihr Patient war. Bevor Joe das Nachbarpaar wegen der Sexgeräusche konfrontieren kann, bitten die beiden genau dafür um Entschuldigung. Joe behauptet, dass ihn das bisher überhaupt nicht gestört habe. Hawk hat allerdings Videoaufnahmen seiner Türkamera, die Joe zeigen, wie er an deren Tür klopfte. Hawk und Piña berichten in der Folge über Sexparties, die sie in ihrer Wohnung mit anderen Paaren gefeiert haben.

Joe und Angela sind neugierig und an Details interessiert. Als Hawk, der eigentlich Howard Wilson Kelly heißt, eröffnet, dass er Angela durch das Fenster beobachtet hat, als sie nackt durch die Wohnung gelaufen ist, wird Joe wütend. Hawk plaudert aus, dass er und Piña der Einladung von Angela gefolgt sind, um Joe und Angela zum Gruppensex einzuladen. Joe und Angela sind interessiert, aber Piña ist nach den Streitereien des Paares im Laufe des Abends unsicher. Sie beschließen daher, die Partner zu tauschen. Allerdings stürzt Joe, als er sich die Hose auszieht, und verletzt sich am Rücken.

Es kommt erneut zu einem Streit zwischen Joe und Angela, und er beschimpft die Nachbarn. Piña bringt das Paar dazu, über ihre Beziehung zu sprechen, und erfährt, dass sie seit einem Jahr keinen Sex mehr gehabt haben. Joe gesteht, dass er frustriert ist, weil seine Band nicht funktioniert hat und er nun an einer schlechten Schule mit desinteressierten Schülern unterrichten muss, in der Wohnung seiner Eltern lebt und er keinen Weg sieht, dass sich an seiner Situation irgendetwas ändert. Piña schlägt dem Paar vor, sich der gemeinsamen Tochter Maggie zuliebe zu trennen, anstatt zusammenzubleiben und sich ständig zu streiten. Während Piña und Hawk nach Hause gehen, besprechen Angela und Joe ihr weiteres Vorgehen. Joe spielt Klavier, schließlich setzt sich auch Angela zu ihm und begleitet ihn.

Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die Neue Tonfilm München.[6]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
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Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von Annapurna Pictures, FilmNation Entertainment und Permut Presentations produziert, als Produzenten fungierten David Permut, Ben Browning und Megan Ellison.[3][7] Executive Producer waren Saul Germaine, Patrick Chu, Shayne Fiske Goldner, Glen Basner, Andy Kim, Alex G. Scott und Alex Astrachan.[3] Dreharbeiten fanden im Mai 2025 in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien statt.[8]

Die Kamera führte Adam Newport-Berra, die Montage verantworteten Yorgos Mavropsaridis und Ant Boys. Das Production-Design gestaltete Jade Healy, den Ton Niv Adiri und das Kostümbild Arianne Phillips.[3]

Der Film ist eine Neuverfilmung des spanischen Filmes Sentimental von Cesc Gay (2020) basierend auf dessen Theaterstück Els veïns de dalt / Los vecinos de arriba. Ursprünglich waren als Regisseure Jonathan Dayton und Valerie Faris vorgesehen.[5] Die Hauptrollen sollten ursprünglich Amy Adams, Paul Rudd und Tessa Thompson übernehmen.[9] Eine deutschsprachige Neuverfilmung entstand mit Die Nachbarn von oben (2023) von Sabine Boss.

Nach einem Bieterwettstreit, an dem unter anderem Focus Features, Netflix, Neon, Searchlight und Sony beteiligt waren, erwarb A24 für mehr als 12 Millionen US-Dollar die Rechte.[10][11] In den USA erhielt der Film ein R-Rating.[7]

Veröffentlichung

Olivia Wilde mit dem Button ICE Out

Premiere war am 24. Januar 2026 am Sundance Film Festival in der Sektion Premieres.[3] Olivia Wilde trug bei der Premiere einen Anstecker mit der Aufschrift ICE Out als Protest gegen die Tötung von Alex Pretti.[12][13] Im April 2026 wurde ein Trailer veröffentlicht.[14] Am South by Southwest London (SXSW London) wurde die Produktion am 4. Juni 2026 als UK-Premiere gezeigt.[15][16] Am Filmfest München 2026 erfolgten Vorstellungen von Ende Juni bis Anfang Juli 2026 in der Reihe Spotlight.[17]

In den USA kam der Film am 10. Juli 2026 in die Kinos und wurde am 11. August 2026 als Video-on-Demand veröffentlicht.[7] Der deutsche Kinostart war am 30. Juli 2026.[18]

Rezeption

Am 12. August 2026 waren 261 der 269 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, bei einer durchschnittlichen Bewertung von 8,2 von 10 Punkten.[7] Bei Metacritic erhielt der Film am 12. August 2026 einen Metascore von 82 von 100 möglichen Punkten, der auf 47 Rezensionen basierte.[19]

Lida Bach schrieb auf moviebreak.de, dass ein begeistertes Premierenpublikum am Sundance Filmfestival keine Zweifel am humoristischen Gespür der Regisseurin und ihres Drehbuchautoren-Duos ließen. Die in Tempo und Timing ausgefeilte Neuauflage von Cesc Gays Kinoerfolg mit einem grandios aufspielenden Star-Cast und austauschbare Hochglanz-Optik seien die perfekte Folie der bildungsbürgerlichen Biederkeit hinter den harmlosen Pegging-Pointen.[20]

Chris Schelb vergab auf outnow.ch fünf von sechs Sternen. Es sei eine Freude, dabei zuzusehen, wie die toll gespielten Figuren gegeneinander sticheln und dabei weit mehr enthüllen, als manchen von ihnen lieb wäre. The Invite gefalle mit Witz, geschliffenen Dialogen und einer tollen Inszenierung.[21]

Christoph Petersen bewertete den Film auf filmstarts.de mit vier von fünf Sternen und nannte diese eine grandios gespielte, wahnsinnig unterhaltsame Cringe-Komödie mit einem wahrhaftigen emotionalen Kern, bei der man Tränen lache, während das Schicksal der Charaktere im selben Moment aber auch ehrlich berühre.[22]

Oliver Armknecht (sieben von zehn Punkten) meinte auf film-rezensionen.de, dass das Remake ein paar Punkte hinzufüge, die es interessanter machten. Die großen Überraschungen blieben dennoch aus, die Geschichte trete zudem etwas auf der Stelle. Spaß mache das Ganze dennoch, gerade wegen des spielfreudigen Ensembles.[23]

Dietmar Kanthak (vier von fünf Sternen) befand auf epd-film.de, das Adam Newport-Berras Kamera subtil das anfängliche Abtasten, latente Spannungen und anspielungsreiche, zum Fremdschämen einladende Dialoge erfasse. Das Ensemble zeichne mit lässiger Virtuosität fesselnde Figuren.[24]

Antje Wessels schrieb, dass der Film weder einen überzeugenden Zugang zu seinen Figuren finde noch den Mut, seine reizvolle Thematik konsequent auszureizen. Statt pointierter Streitkomödie oder kluger Beziehungssatire bliebe die Neuinterpretation über weite Strecken erstaunlich zahm und konstruiert.[25]

Commons: The Invite – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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