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The Last House

Film von Louis Leterrier (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

The Last House ist ein Science-Fiction-Thriller aus dem Jahr 2026 mit Greta Lee und Wagner Moura. Regie führte Louis Leterrier nach einem Drehbuch von Matthew Robinson.[2][3]

Greta Lee (2025)
Greta Lee (2025)
TitelThe Last House
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel The Last House
Produktionsland Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Frankreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 112 Minuten
Altersempfehlung ab 12 (DE)[1]
ab 13 (AT)
Produktions­unternehmen
  • Chernin Entertainment
  • 3 Arts Entertainment
  • Thank You Pictures
  • Rocket Science
  • Carousel Studios
Stab
Regie Louis Leterrier
Drehbuch Matthew Robinson
Produktion
Musik Yair Elazar Glotman
Kamera Pål Ulvik Rokseth
Besetzung
  • Greta Lee: Riley
  • Wagner Moura: Jason
  • Riley Chung: Ruth (8 Jahre)
  • Emma Ho: Ruth (13 Jahre)
  • Noah Alexander Sosnowski: Graham (12 Jahre)
  • Gabriel Barbosa: Graham (17 Jahre)
  • Audrey Anderson: Susan
  • Sid Edwards: Max Richardson
  • Lewis Goody: Greg
  • Nancy Baldwin: Nancy
  • Tawny Fontana: Jasmine
  • Jed Aukin: Scott
  • Oliver Henry Arnold: Paul
Synchronisation
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Handlung

Jason Delgado fischt am Meer bei Seattle, als sich aus der Ferne ein Unwetter nähert. Er kehrt daher in sein Haus zurück, wo er mit seiner Frau Riley, seinem Teenager-Sohn Graham und seiner jüngeren Tochter Ruth lebt. Als die Delgados das Haus verlassen wollen, stellen sie fest, dass sie eingeschlossen sind. Die Türen und Fenster lassen sich nicht öffnen, und auch Versuche, die Fensterscheiben einzuschlagen, scheitern. Internet- und Telefonverbindung sind ausgefallen.

Dabei sind sie nicht die einzigen Betroffenen, in den Nachbarhäusern sind die Bewohner ebenfalls eingeschlossen. Mit diesen kommunizieren sie zunächst über Schreibtafeln. Eine alte Frau stirbt aufgrund fehlender medizinischer Versorgung, eine andere Familie signalisiert, dass ihr die Medikamente ausgehen.

Jason entdeckt, dass die Barriere nach außen von einer wasserbasierten Substanz gebildet wird. Ruth schafft es, den Kamin hochzuklettern und die Hand ins Freie zu strecken. Nachdem der Familienhund Cassidy alt und krank ist, erschießt Jason diesen mit seiner Waffe und friert das Fleisch ein, falls die Lebensmittel irgendwann knapp werden sollten. Nach drei Monaten Gefangenschaft neigen sich die Vorräte dem Ende. Jason beginnt daraufhin, Tierfallen zu bauen, mit denen er über ein Seilsystem durch den Kamin Tiere fängt, die die Familie zum Essen zubereitet. Außerdem züchten sie Pflanzen in der Wohnung.

Fünf Jahre später sind sie immer noch eingesperrt. Die Straße vor dem Haus ist mittlerweile mit Pflanzen überwachsen und mit Tieren besiedelt, Nachbarn sind keine mehr an den Fenstern zu sehen. Die Familie ernährt sich vom in der Wohnung angebauten Gemüse und den mit der Falle gefangenen Tieren. Allerdings dringt ein Meereswesen mit Tentakel in die Wohnung ein, durch das mitgebrachte Salzwasser gehen die Pflanzen ein. Weil es aufgehört hat zu regnen, befürchtet Riley, dass sie bald kein Wasser mehr haben werden.

Ein Tier kommt lebend in der Tierfalle in die Wohnung und beißt Ruth, worauf sich die Wunde infiziert und sie dringend Antibiotika benötigt. Jason versucht daraufhin, mit dem Auto das Garagentor zu durchbrechen, was ihm aber nicht gelingt. Allerdings entdeckt er im Boden den Zugang zu einem großen Abflussrohr, über das die gesamte Nachbarschaft verbunden ist. Riley klettert über das Rohrsystem ins Nachbarhaus, wo sie die benötigten Medikamente findet. Auf der Flucht vor dem Meereswesen verliert sie Jasons Waffe.

Die Familie beschließt, das Haus endgültig zu verlassen. Jason plant zunächst, das Meereswesen, das er für die andauernden Regenfälle und ihre Gefangenschaft verantwortlich macht, zu töten. Er erkennt aber schließlich, dass er mit diesem kommunizieren muss und schenkt ihm das Leben. Daraufhin öffnet sich die Haustür und die vier Delgados gelangen ins Freie. Deren Haus, das sich bereits zuvor immer wieder gesenkt hatte, versinkt vollständig in der Erde. Die Familie fährt mit einem Schiff, das sie nach ihrem Hund Cassidy getauft hatten, davon, auf der Suche nach anderen Überlebenden.

Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die FFS Film- & Fernseh-Synchron. Dialogregie führte Ursula von Langen, das Dialogbuch schrieb Sandra Schwittau.[4]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
RolleDarstellerSynchronsprecher[4]
AnnGreta LeeRegina Beckhaus
Graham (12 Jahre)Noah Alexander SosnowskiLeon Santos Burmeister
JasonWagner MouraPatrick Schröder
Ruth (13 Jahre)Emma HoZoe Durakovic
Ruth (8 Jahre)Riley ChungRomy Sedlmeir
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Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von Chernin Entertainment, 3 Arts Entertainment, Thank You Pictures, Rocket Science und den Carousel Studios produziert, als Produzenten fungierten Louis Leterrier, Peter Chernin, Jenno Topping, Kori Adelson, Oliver Obst.[3][5] Executive Producer waren Thomas Benski, Cecile Gaget, Lars Sylvest, Thorsten Schumacher, Damian Anderson.[3]

Die Dreharbeiten fanden ab April 2025 unter dem Arbeitstitel 11817 statt.[6][7]

Die Kamera führte Pål Ulvik Rokseth, die Musik schrieb Yair Elazar Glotman, das Casting verantworteten Alyssa Weisberg und Lucy Rands. Das Production-Design gestaltete Kevin Jenkins und das Maskenbild Wakana Yoshihara. Visual Effects Supervisor war Jan Maroske. In den USA erhielt der Film ein PG-13-Rating.[5]

Als Werbung für den Film ließ Netflix einen Mann in eine Reklametafel mit der Hausattrappe in neun Metern Höhe über dem Sunset Boulevard in Los Angeles einziehen, wo der Mann drei Tage verbrachte.[8]

Veröffentlichung

Ein Trailer wurde Mitte Juni 2026 veröffentlicht.[9][10] Auf Netflix erschien der Film am 7. August 2026.[2][11]

Rezeption

Kritiken

Am 7. August 2026 waren 6 der 16 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 von 10 Punkten.[5] Bei Metacritic erhielt der Film am 7. August 2026 einen Metascore von 45 von 100 möglichen Punkten, der auf 15 Rezensionen basierte.[12]

Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de sechs von zehn Punkten. Der Film beginne schön mysteriös, bevor sich der Genreschwerpunkt anschließend verschiebe. Teilweise sei das schon sehenswert. Die Geschichte tauge aber leider nicht sehr viel, ergebe keinen Sinn oder sei zum Ende hin zu forciert.[13]

Lutz Granert bewertete die Produktion auf filmstarts.de mit 2,5 von 5 Sternen. In der ersten Hälfte ein eher zähes Kammerspiel, wandle sich diese in der spürbar temporeicheren zweiten Hälfte zu handfester Sci-Fi-Action. Das beeindruckend wandlungsfähige Haus-Set hinterlasse einen bleibenden Eindruck während die vier Protagonisten weitgehend austauschbar blieben.[14]

Jan Werner befand auf filmtoast.de, dass die Ernüchterung überwiege, weil man mit dem Gefühl entlassen werde, dass in dieser Prämisse, mit diesem Cast und mit vielleicht einem anderen Regisseur ein besserer Film gesteckt hätte.[15]

Abrufe

Der Film gelangte in 89 Ländern auf Platz eins der Netflix-Filmcharts.[16][17]

Einzelnachweise

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