The Park
Computerspiel aus dem Jahr 2015
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The Park ist ein Horror-Adventure-Computerspiel des norwegischen Spieleentwicklers Funcom, bei dem der Spieler in die Rolle einer Frau schlüpft, die in einem verlassenen Freizeitpark ihren Sohn sucht und dabei im Laufe des Spiels die mysteriösen Umstände für die Schließung des Parks aufdeckt. Das aus der Egoperspektive gespielte Computerspiel wurde im Oktober 2015 für PCs mit dem Betriebssystem Windows veröffentlicht. Des Weiteren ist es für die Nintendo Switch und PlayStation 4 verfügbar.
| The Park | ||
| Entwickler | Funcom | |
|---|---|---|
| Publisher | Funcom | |
| Veröffentlichung | 27. Oktober 2015 | |
| Plattform | Microsoft Windows, PlayStation 4, Nintendo Switch | |
| Genre | Horror-Adventure, Psycological Horror | |
| Thematik | Horror | |
| Spielmodus | Einzelspieler | |
| Medium | Download | |
| Sprache | u. a. Deutsch, Englisch | |
| Altersfreigabe |
| |
| PEGI-Inhaltsbewertung | Schimpfwörter | |
Handlung

Die spielbare Protagonistin Lorraine sucht in dem geschlossenen Freizeitpark Atlantic Island Park ihren Sohn Callum, nachdem dieser auf der Suche nach seinem Teddybären den Park betreten hat. Während sie mit der Rolltreppe in den Park fährt, wandelt sich der Park zu einem verlassenen Freizeitpark um und die Nacht bricht herein. Lorraine läuft nun von einem Fahrgeschäft zum nächsten, in der Hoffnung, dort ihren Sohn zu finden. Dabei betritt sie die Fahrgeschäfte in folgender Reihenfolge:
- Bootsfahrt in einem Schwanenboot
- Octrotron
- Autoscooter
- Riesenrad
- Achterbahn
- Schaubude
- Gruselkabinett
Jedes Mal, wenn Lorraine ein Fahrgeschäft betreten hat, erinnert sie sich im Anschluss an ein Ereignis, das in Zusammenhang mit Callum steht. Dabei wird im Laufe des Spiels die Vergangenheit von Lorraine sowie die Geschichte des Parks aufgedeckt.
Der Besitzer des Parks Mr. Winter wollte mittels spezieller Maschinen Unsterblichkeit erlangen, wodurch es zu einer Vielzahl tödlicher Unfälle auf dem Parkgelände kam. Unter anderem erstach das Maskottchen des Parks Chad the Chipmunk mit einem Eispickel einen der Besucher, da sich dieser über sein Kostüm lustig machte.
Der Geist des Parkbesitzers ist in Gestalt des Bogeymans auf dem Freizeitparkgelände anzutreffen und trägt dazu bei, dass sich Lorraine an ihre Vergangenheit erinnert. Lorraine wurde als Kind von ihrem Vater missbraucht, weshalb sie an Depressionen leidet und abhängig von Medikamenten ist. Um ihre psychischen Probleme zu beseitigen, wurde eine Elektroschocktherapie bei ihr angewendet. Sie lernte Don, einen Bauarbeiter des Parks kennen, von dem sie schwanger wurde. Dieser starb jedoch bei einem Unfall im Freizeitpark, weshalb Lorraine Callum allein aufzog. Sie vernachlässigte ihn allerdings, weshalb Callum von Zuhause weglief.
Lorraine hinterfragt sich, ob sie eine gute Mutter war, und sieht sich gegen Ende des Spiels als „Hexe“ an, wobei sie darauf verweist, dass in einer früheren Fassung des Märchens Hänsel und Gretel die Mutter auch gleichzeitig die böse Hexe war.
Gegen Ende des Spiels sieht Lorraine Callum bewusstlos auf einem steinernen Tisch liegen. Als sie an diesen herantritt, nimmt das hinter ihr stehende Maskottchen Chad the Chipmunk die Gestalt des Bogeyman an. Dieser reicht ihr einen blutigen Eispickel, mit welchem sie in Callums Brust sticht. Im Anschluss sitzt Lorraine im Verhörraum einer Polizeistation und wird zu dem Verschwinden ihres Sohnes befragt. Dabei erwähnt sie, dass sie immer wieder an den Atlantic Island Park zurückdenke.
Spielprinzip und Technik
In dem aus der Egoperspektive spielbaren psychologischen Horrorspiel kann der Spieler nur begrenzt mit Objekten interagieren. Er kann einige Objekte genauer betrachten sowie im Park verstreute Notizzettel lesen, die die Geschichte des Atlantic Island Parks Stück für Stück enthüllen. Die Protagonistin kann neben der Betrachtung verschiedener Objekte auch nach Callum rufen, um sich die weitere Richtung im Spiel vorgeben zu lassen. Der Spieler kann sie nach Belieben steuern und mit einem Klick auf verschiedene Fahrgeschäfte bei diesen mitfahren.
Rezeption
The Park erhielt im Durchschnitt ausgeglichene bis positive Bewertungen. Aus 25 Wertungen der PC-Fassung aggregierte Metacritic eine Punktzahl von 67 aus 100.[1] Marty Sliva resümierte für IGN, dass das Spiel dem Horrorgenre keine neuen Aspekte hinzufüge. Es besäße eine beeindruckende Atmosphäre.[3] Das deutschsprachige Onlinemagazin 4Players kritisierte den spielerischen Teil von The Park. Die Aktionsmöglichkeiten seien sehr eingeschränkt und der Spielverlauf geradlinig. Grafik und Ton erzeugen aber eine unheimliche Atmosphäre.[2]
„Stimmungsvolles, spielerisch aber oberflächliches Erleben menschlicher Abgründe.“
