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The Runner (2026)

Film von Kevin Macdonald (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

The Runner ist ein britischer Actionthriller aus dem Jahr 2026 mit Gal Gadot. Regie führte Kevin Macdonald nach einem Drehbuch von Mark Gibson.[3]

TitelThe Runner
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel The Runner
Produktionsland Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 84[1] Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Rockwood Pictures
Stab
Regie Kevin Macdonald
Drehbuch Mark Gibson
Produktion David Kosse
Musik Tom Hodge
Kamera Anthony Dod Mantle
Schnitt Sam Rice-Edwards
Besetzung
Synchronisation
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Handlung

Maia Marten ist Anwältin in London und Mutter ihres an Diabetes erkrankten Sohnes Noah. Am Tag ihrer Gerichtsverhandlung im Prozess gegen Tommy Boyd bringt sie Noah zur Schule und geht anschließend laufen. Währenddessen erhält sie einen Anruf vom Telefon ihres Sohnes. Ein Unbekannter gibt sich als Boyds Auftragnehmer aus und teilt ihr mit, dass er Noah entführt hat. Er befiehlt ihr, seinen Anweisungen Folge zu leisten, andernfalls würde Noah sterben. Der Anrufer führt Maia zu einem Müllcontainer, wo sie Noahs Rucksack findet. Darin befindet sich eine Waffe. Der Anrufer erklärt ihr, dass er Noah mit einer Überdosis Insulin in ein diabetisches Koma versetzt hat. Er weist Maia an, zum Excelsus Hotel zu rennen, wo der Hauptzeuge Radian Tafa im Prozess gegen Boyd unter Polizeischutz steht, und ihn mit der Waffe zu töten. Wenn sie es nicht innerhalb einer Stunde schafft, wird Noah sterben.

Maia bietet dem Anrufer das doppelte Honorar an, das ihr Boyd bezahlt, damit er sie und Noah in Ruhe lässt. Der Anrufer bezweifelt allerdings, dass sie dafür die finanziellen Mittel auftreiben könne. Sie rennt los, immer noch am Telefon mit dem Anrufer. Maia stiehlt einer Passantin das Handy, um ihrem Freund Ted eine SMS zu schicken, doch das Handy fällt ins Wasser, bevor sie die Nachricht absenden kann. Während der Anrufer Maia zum Mord an ihrem Vater befragt, der angeblich von ihrer misshandelten Mutter begangen wurde, wird sie von einem Auto angefahren und sie erwacht einige Minuten später in einem Krankenwagen, aus dem sie flüchtet. Entgegen der Anweisungen betritt sie die London Underground, um die Zeit aufzuholen. Beim Aussteigen verliert sie den Kontakt zum Anrufer und bemerkt, dass ihr das Handy gestohlen wurde. Maia rennt oberirdisch zur nächsten Station und stellt den Dieb zur Rede. Sie bedroht ihn mit der Waffe, was die Aufmerksamkeit der Polizei erregt und sie zur Flucht durch einen U-Bahn-Tunnel zwingt. Als sie die U-Bahn verlässt, wird sie von der Polizei, die nach ihr sucht, gestellt, kann aber fliehen und sich in einer nahegelegenen Kirche verstecken.

Maia nimmt wieder Kontakt zum Anrufer auf, der nun plant, Tafa selbst mit einer Bombe zu töten. Maia erzählt ihm, dass sie selbst ihren alkoholkranken und gewalttätigen Vater erschossen habe, wofür aber ihre Mutter ins Gefängnis ging. Der Anrufer gibt ihr 15 Minuten Zeit, um zum Hotel zu gelangen und Tafa zu erschießen. Nachdem sie beim Überqueren der Waterloo Bridge von einem Polizisten erkannt wurde, springt sie von der Brücke auf einen vorbeifahrenden Lastkahn und von dort auf einen Steg in der Nähe der Belfast. Sie erreicht das Hotel und geht in Tafas Suite im 53. Stock, wo sie mehrmals auf ihn schießt, während der Anrufer per Videoschaltung zusieht. Der Anrufer, der sich einige Stockwerke höher im Hotel befindet, löst Feueralarm aus und verschwindet. Maia erreicht Noah und injiziert ihm Glucagon, sodass er wieder zu Bewusstsein kommt.

In der Lobby trifft Maia auf einen Polizisten, der ihr mitteilt, dass der Anrufer sich noch in der Nähe aufhält. Maia befürchtet, dass der Anrufer eine Bombe hochgehen lassen könnte, die weit mehr Menschenleben fordern würde. Noah entdeckt den Anrufer durch ein Fenster. Er sieht dabei, wie der noch lebende Tafa von der Polizei abgeführt wird. In einer Rückblende wird gezeigt, dass Maia in der U-Bahn ein fremdes Handy sowie ihren Lippenstift benutzt hat, um Ted und die Polizei über ihre Situation zu informieren. Die Polizei hatte dafür gesorgt, dass Maia Platzpatronen erhielt und Tafas Ermordung mithilfe von Filmblut vorgetäuscht wurde. Dem Anrufer kommuniziert sie, dass sie keine Mörderin sei. Der Anrufer wird verhaftet und seine Bombe entschärft. Boyd wird dank Tafas Aussage verurteilt. Während Maia und Noah nach Hause gefahren werden, erhält Maia einen Anruf von einer unbekannten Nummer, sie wirft das Mobiltelefon aber aus dem Auto, anstatt den Anruf anzunehmen.

Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die FFS Film- & Fernseh-Synchron. Dialogregie führte Madeleine Stolze, die auch das Dialogbuch schrieb.[4]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
RolleDarstellerSynchronsprecher[4]
Maia MartenGal GadotSophie Rogall
Der AnruferDamian LewisRené Oltmanns
AliceJessie CaveAngelina Markiefka
BootskapitänKenton Lloyd MorganOle Pfennig
BuddyHélder FernandesBenedikt Gutjan
DCI PhilipsRich KeebleAlexander Brem
drahtiger TypNathan KirbySebastian Griegel
Hotel-Sicherheitsmitarbeiter #1Simon Nader MIrzaMatthias Ransberger
Noah MartenRory WilmotNepomuk Ransberger
PfarrerColm GormleyMichael A. Grimm
Polizeibeamter an der Waterloo BridgeMichael Raymond FoxFlorian Fischer
ReporterCallum CoatesMike Carl
SanitäterinRosie AkermanKatharina Friedl
Schülerin BrandyAva GalindezPaulina Koller
TafaPhoenix Di SebastianiStefan Günther
TedAlfred EnochJulian Bayer
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Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von Rockwood Pictures produziert, als Produzent fungierte David Kosse.[1][3] Die Dreharbeiten fanden ab April 2025 in London statt.[5][6]

Die Kamera führte Anthony Dod Mantle, die Musik schrieb Tom Hodge, das Casting verantwortete Isabella Odoffin. Das Production-Design gestaltete Kevin Timon Hill.[3] In den USA erhielt der Film ein PG-13-Rating.[1]

Veröffentlichung

Ein Trailer wurde im Juli 2026 veröffentlicht.[7][8] Auf Prime Video erschien der Film am 2. September 2026.[9][10]

Rezeption

Der Film stieß bei der Kritik auf negative Resonanz. Auf Rotten Tomatoes waren am 4. September 2026 nur 9 % der 33 aufgeführten Kritiken tendenziell positiv, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,80 von 10 Punkten.[1] Bei Metacritic stand der Film am 4. September 2026 bei einer Metascore von 29 von 100 möglichen Punkten, basierend auf 11 Rezensionen.[11]

In einem Verriss in der New York Times hieß es: „Gal Gadot erleidet einen bösen Sturz in dem einfallslosen Thriller The Runner“. Regisseur Macdonald versuche Gadots schwache schauspielerische Leistung mit allerhand Effekten zu kaschieren, und ästhetisch an Lola rennt anzuknüpfen, aber die Schwächen des Drehbuchs würden den Film ständig ausbremsen.[12]

Asokan Nirmalarajah vergab auf filmstarts.de zwei von fünf Sternen. Der Film sei „kaum mehr als ein spannungsarmes, völlig vorhersehbares B-Movie mit sehr wenigen neuen Ideen.“ Das Drehbuch sei flach und könne mit der umständlich erzählten Trauma-Geschichte keine echte Empathie für die Protagonistin aufbauen. „Laune“ mache der Film allerdings, „wenn Kevin MacDonald die Action endlich mal für sich sprechen lässt“.[13]

Auf filmtoast.de vergab Rezensent Jan Werner der Produktion die Bewertung „Okay“. Er vergleicht den Film mit Crank , Steig. Nicht. Aus!, Lola rennt und Speed. Als Actionfilm mache der Film zwar Spaß, heißt es im Fazit, „aber originell ist das Ganze am Ende kaum bis gar nicht.“[14]

Peter Osteried (zwei von fünf Sterne) urteilte auf kinofans.com, dass der Film an abstrusen Wendungen, erzwungenen Komplikationen und hölzernem Schauspiel im erbitterten, aber logikfreien Wettlauf gegen die Zeit scheitere. Trotz kurzer Laufzeit habe er einiges an Leerlauf und strapaziere die Geduld.[15]

Oliver Armknecht (vier von zehn Punkte) meinte auf film-rezensionen.de, dass der Actionthriller zwar rasant sei, aber kaum vom Fleck komme. Die Geschichte sei langweilig, die Hauptfigur uninteressant. Nur selten geschehe da mal etwas, wofür sich das Einschalten lohne.[16]

Ilija Glavas (drei von zehn Punkte) kritisierte auf kinomeister.de, dass das Drehbuch von einer Situation zur nächsten hetze. Das Echtzeitkonzept verliere seinen Reiz und die zunehmend konstruiert wirkenden Aufgaben beschädigten die Glaubwürdigkeit der Geschichte.[17]

Einzelnachweise

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