The Silence (2019)

Film von John R. Leonetti (2019) From Wikipedia, the free encyclopedia

The Silence ist ein deutsch-amerikanischer Endzeit-Horrorfilm aus dem Jahr 2019 mit Kiernan Shipka und Stanley Tucci in der Hauptrolle. Regie führte John R. Leonetti nach einem Drehbuch von Carey Van Dyke und Shane Van Dyke, das den gleichnamigen Horror-Roman von Tim Lebbon aus dem Jahr 2015 adaptiert. Der Film zeigt die Welt, wie sie von Kreaturen angegriffen wird, welche nur nach Gehör jagen.

TitelThe Silence
OriginalspracheEnglisch, American Sign Language (ASL)
Erscheinungsjahr2019
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel The Silence
Produktionsland Deutschland
Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch, American Sign Language (ASL)
Erscheinungsjahr 2019
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Constantin Film
Stab
Regie John R. Leonetti
Drehbuch Carey Van Dyke,
Shane Van Dyke
Produktion Hartley Gorenstein,
Robert Kulzer,
Scott Lambert,
Alexandra Milchan
Musik tomandandy
Kamera Michael Galbraith
Schnitt Michele Conroy
Besetzung
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Handlung

Nachdem Höhlenforscher in einem Höhlensystem 800 Meter unter den Appalachen eine Trennwand zu weiteren Höhlen durchbrochen haben, werden dort bislang von der Außenwelt abgeschnittene fledermausähnliche Wesen befreit. Diese sind blind, weisen jedoch ein sehr gutes Gehör auf und greifen alle Objekte an, die Geräusche produzieren. Sofern es sich um Menschen oder Säugetiere handelt, werden diese getötet und dienen nachfolgend als Brutstätte für die sich sehr schnell vermehrenden Wesen.

Auch die in einer US-amerikanischen Großstadt lebende Familie der 16-jährigen Ally wird angegriffen und muss mit zwei Autos gemeinsam mit einem engen Freund der Familie aus der Stadt aufs Land fliehen. Dabei kommt der Freund ums Leben. Die Familie findet zunächst Zuflucht in einem abgelegenen Haus, deren Bewohnerin von den Wesen getötet wurde. Ally ist seit einem Unfall im Alter von 13 Jahren taub, daher beherrscht die gesamte Familie die Gebärdensprache und ist in der Lage, Geräusche zu vermeiden, die die Wesen anziehen, und kann still kommunizieren.

Die Sekte Die Verstummten, die sich die Zunge entfernt haben, um stumm zu leben, greift die Familie an: Als Mädchen im fruchtbaren Alter soll Ally gekidnappt werden. Ally kann befreit werden, ihre Großmutter fällt dabei jedoch den Fledermauswesen zum Opfer. Über das noch immer funktionierende Internet findet die Familie schließlich heraus, dass die Wesen keine Kälte vertragen, weshalb sich im Norden des Kontinents eine Schutzzone entwickelt hat. Die verbliebene Familie, nur noch bestehend aus Ally, ihrem kleinen Bruder sowie den Eltern, macht sich daher auf den Weg in den Norden. Am Ende des Films ist Ally in einem Wald zu sehen, in dem Schneereste liegen, wo sie mit Pfeil und Bogen eines der Wesen erlegt.

Veröffentlichung

Netflix veröffentlichte The Silence am 10. April 2019. In vielen Ländern wurde der Film nur bei Netflix statt im Kino veröffentlicht. In den deutschen Kinos startete der vom deutschen Filmstudio Constantin Film produzierte Film[1] am 16. Mai 2019.

Kritiken

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Der Film erhielt schlechte bis mittelmäßige Kritiken.

Die Horrorfilmwebsite Thrill & Kill befand, der Film habe zwar Potential und sei kein mieser Film, scheitere aber an einer unüberlegten Inszenierung und lasse sich als schwächerer Verwandter von A Quiet Place einordnen.[8]

Filmrezensionen.de nannte das Szenario trotz Ähnlichkeit zu A Quiet Place interessant und die Besetzung namhaft, kritisierte jedoch die fehlende Spannung. Der Film hake über weite Strecken nur die Genre-Checkliste ab und hole nicht wirklich etwas aus der Lage oder den Figuren heraus. Bemerkenswert sei allenfalls das Ende, wenn die Geschichte völlig entgleise.[9]

Filmszene.de kam zu dem Fazit, am Ende bleibe ein solider Horror-Endzeit-Thriller, der allerdings im Vergleich mit A Quiet Place wenig neues biete. Das Finale wirke etwas lieblos und dahingeklatscht. Die stärkeren Bilder finde der Zuschauer eher in den Luft- und Landschaftsaufnahmen des Schwarms und dessen Schneise der Verwüstung.[10]

Laut Kino-Zeit.de ist der Film – abgesehen von einigen billigen Digitaleffekte – handwerklich solide. Gelobt wird der sparsame Umgang mit Schockmomenten und das hin und wieder ernsthafte Interesse für die familiäre Dynamik. Innovative Ideen fehlten jedoch gänzlich. Wie so oft werde die entgleiste Welt in entsättigte Bilder getaucht, um die Hoffnungslosigkeit zu untermalen. Stellenweise könne man mitfiebern, doch im Finale sacke die Anteilnahme spürbar ab. Zu plump forciere das Drehbuch hier eine gewaltsame Eskalation und viel zu hastig ende der Film.[1]

Einzelnachweise

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