The Unholy Trinity

Film von Richard Gray (2024) From Wikipedia, the free encyclopedia

The Unholy Trinity ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2024 von Regisseur Richard Gray nach einem Drehbuch von Lee Zachariah mit Pierce Brosnan, Samuel L. Jackson, Veronica Ferres, Brandon Lessard und Q’orianka Kilcher.[3] Premiere des Westerns war am 12. Oktober 2024 am Zurich Film Festival.[1][4]

TitelThe Unholy Trinity
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2024
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel The Unholy Trinity
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2024
Länge 93[1] Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Amadeus Productions
Stab
Regie Richard Gray
Drehbuch Lee Zachariah
Produktion Richard Gray,
Kellie Brooks,
Colin Floom,
Michele Gray,
Jeanne Allgood Gaisford,
Carter Boehm,
Cameron Lessard
Musik Marco Beltrami,
Tristan Beltrami
Kamera Thomas Scott Stanton
Schnitt Lee Smith
Besetzung
Synchronisation
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Handlung

Im Montana-Territorium wird im Jahr 1888 Isaac Broadway gehängt. Vor seinem Tod bittet er seinen Sohn Henry, jenen Mann zu töten, der ihm ein Verbrechen angelastet hat, das er nicht begangen habe: Saul Butler, der Sheriff von Trinity. Henry macht sich daraufhin auf den Weg nach Trinity. Unterwegs unterhält er sich mit St. Christopher, der ebenfalls bei der Hinrichtung anwesend war. In Trinity angekommen, eröffnet ihm der amtierende Sheriff Gabriel Dove, dass Saul Butler bereits verstorben ist. Dove erklärt ihm, dass die Stadtbewohner Isaac als Schurken betrachten und Saul als Helden verehren, und warnt Henry, dass ein Angriff auf Butlers Vermächtnis nur Ärger bringen würde. Die Stadtbewohner glauben, dass Butler von einer Blackfoot-Frau namens Running Cub getötet wurde, und einer von ihnen, Gideon, fordert Dove auf, Gerüchten über ihren Aufenthaltsort nachzugehen. Dove findet sie, hält sie aber für unschuldig und rät ihr, weiterzuziehen.

Im Saloon eskaliert ein Streit um die Prostituierte Julia. Der Bergarbeiter Asa erschießt Julia, woraufhin Henry ihn erschießt. Asas Bruder Red verfolgt Henry, wird aber von St. Christopher, einem Priester und ehemaligen Sklaven, getötet. Dieser enthüllt, dass er im Bürgerkrieg Isaacs Partner war. Isaac hatte damals Gold aus dem Süden gestohlen und Christopher hintergangen, der noch immer auf seinen versprochenen Anteil hofft. St. Christopher glaubt, Isaac habe seinen Anteil unter seinem Elternhaus versteckt. Er hatte Jacob, einen Schauspieler, angeheuert, um Isaac bei dessen Hinrichtung ein Geständnis abzuringen. Jacob hat weitere Bewaffnete zum Treffpunkt mitgebracht und nimmt Henry als Geisel. Gabriel folgt Henry auf Geheiß von Gideon und Asas Brüdern und wird von Jacob und seinen Männern angegriffen. Mit der Hilfe von St. Christopher und Running Cub gelingt es Gabriel und Henry, Jacob und seine Männer zu töten.

Gabriel bestätigt, dass die Goldsuche wieder aufgenommen wurde und erzählt Henry, dass sein Haus einst Isaac gehörte und bereits erfolglos nach dem Schatz durchsucht wurde. Gideon und ein Suchtrupp machen sich auf die Suche nach Running Cub, Gabriel will sie warnen. In Gabriels Abwesenheit sucht Christopher in dessen Haus nach dem Schatz und wird von Gabriels Frau Sarah, geborene Creuzburg, konfrontiert. Gabriels Suchtrupp stellt Running Cub zur Rede, doch Gabriel taucht auf und erklärt ihnen, dass er Butler getötet hat, um ein Kind zu retten. In der darauffolgenden Schießerei wird der Großteil des Suchtrupps getötet, darunter auch Gideons Sohn, und Running Cub wird verletzt. Gabriel und Running Cub fliehen zu Pferd zu seinem Haus, wo Running Cub Henry erzählt, dass sie ihn als Jungen kannte und ihm das Reiten beigebracht hat. Gideon und Christopher hetzen die Stadtbewohner auf Gabriels Haus, um Rache zu üben und an das Gold zu gelangen.

Gabriel rät Sarah, mit Julias verwaister Tochter Mabel zu fliehen, sie beschließt aber zu bleiben. Im Kampf um das Haus der Doves wird Henry von Asas Brüdern gefangen genommen und gefoltert, doch ihre Schwester, die die Misshandlungen nicht länger ertragen kann, befreit ihn. Gideon wird getötet, ebenso wie die meisten Angreifer. Christopher, der zurückgeblieben ist, tötet den Barkeeper, nachdem ihn eine beiläufige Bemerkung zu der Annahme verleitet hat, das Gold sei unter der Kirche vergraben. Anschließend tötet er den Prediger, bevor er nach dem Gold gräbt. Henry und Gabriel stellen ihn dort zur Rede. Henry bietet Christopher an, seinen Anteil am Gold zu nehmen und zu gehen, doch Christopher wehrt sich und wird von Gabriel erschossen.

Gabriel bietet Henry das Haus seines Vaters als sein rechtmäßiges Erbe an, Henry überlässt es aber Gabriel und seiner Familie. Gabriel besteht darauf, dass Henry bleibt, und gibt ihm einen Sheriffstern. Henry verstreut die Asche seines Vaters schließlich im Fluss.

Synchronisation

Die deutsche Synchronisation übernahm die EVA Studios Germany GmbH. Das Dialogbuch schrieb Markus Engelhardt, Dialogregie führte Tobias Müller.[5]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
RolleDarstellerSynchronsprecher[5]
Sheriff Gabriel DovePierce BrosnanMarcus Off
St. ChristopherSamuel L. JacksonEngelbert von Nordhausen
Asa BentonBeau KnappJulien Haggège
Austin BentonAnthony SharpeTim Knauer
Butch BentonBeau LinnellTobias Müller
GideonGianni CapaldiRoberto Guerra
Henry BroadwayBrandon LessardPatrick Roche
Isaac BroadwayTim DalyThomas Nero Wolff
JuliaKatrina BowdenMarie-Isabel Walke
McCaughlyNick FarnellRomanus Fuhrmann
Pater JacobDavid ArquetteFrank Röth
Running ClubQ’orianka KilcherRubina Nath
Sam ScarboroughEthan PeckAlexander Doering
Sarah DoveVeronica FerresVeronica Ferres
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Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von Amadeus Productions produziert, Produzenten waren Richard Gray, Kellie Brooks, Colin Floom, Michele Gray, Jeanne Allgood Gaisford, Carter Boehm und Cameron Lessard, Koproduzenten Eric Belgau, Steve Jaggi und Kylie Pascoe und Executive Producer Lionel Hicks und Lee Matthews.[1]

Die Dreharbeiten fanden unter dem Titel Unholy Trinity vom 9. Oktober bis zum 10. November 2023 im US-Bundesstaat Montana während des Streiks der SAG-AFTRA statt.[3] Diese waren aufgrund einer von der SAG-AFTRA erlassenen Übergangsvereinbarung möglich.[6][7][8] Gedreht wurde auf der Ranch in den Rocky Mountains im Paradise Valley, wo die Serie Yellowstone spielt.[1][8]

Die Kamera führte Thomas Scott Stanton, die Musik schrieben Marco Beltrami und Tristan Beltrami, die Montage verantwortete Lee Smith und das Casting Elaine Grainger. Das Szenenbild gestaltete Tessla Hastings und das Kostümdesign Vicki Hales.[1][3]

Veronica Ferres übernahm an der Seite von Pierce Brosnan als Sheriff Gabriel Dove die Rolle von dessen Ehefrau Sarah.[6][9][10] Pierce Brosnan stand erstmals mit seinen Söhnen Dylan und Paris Brosnan vor der Kamera. Dylan Brosnan spielte einen Pastor, Paris den Sohn eines Rivalen von Gabriel Dove.[11]

Veröffentlichung

Premiere war am Zurich Film Festival, wo der Film am 12. Oktober 2024 als Gala-Premiere gezeigt wurde.[1][4]

In den USA kam der Film am 13. Juni 2025 in die Kinos.[12] In Deutschland erschien die Produktion am 12. Dezember 2025 auf Blu-ray Disc.[13] Am 26. März 2026 wurde der Film ins Angebot von Netflix aufgenommen.[14]

Rezeption

Am 29. März 2026 waren 15 der 36 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv.[15] Bei Metacritic erhielt der Film am 29. März 2026 einen Metascore von 48 von 100 möglichen Punkten, der auf neun Rezensionen basierte.[16]

Giancarlo Schwendener vergab auf outnow.ch 3,5 von 6 Sternen. Richard Gray sei ein bildintensiver Western gelungen, der von den drei Nebendarstellern Pierce Brosnan, Samuel L. Jackson und Veronica Ferres lebe. Brandon Lessard mache als Hauptdarsteller einen guten Job, komme aber gegen die anderen drei nicht an. Der Story und dem Drehbuch mangle es an Rhythmus.[17]

Sarah Stutte bewertete den Film auf cineman.ch mit 2,5 von 5 Sternen. Der Neo-Western sei zwar schön anzusehen, erzählerisch und schauspielerisch lasse er aber einiges vermissen. Sie lobte die Optik, auch wenn ein wenig mehr Staub und Dreck dem realistischen Look gut getan hätte. Auch die Shoot-outs seien gelungen. Dafür sei die Story behäbig und relativ überraschungsarm. Zudem wirken die meisten Schauspieler wie Fremdkörper, die sich steif in ihren Rollen abmühen. Eine Ausnahme bildeten Pierce Brosnan und insbesondere Samuel L. Jackson, dessen Saint Christopher mit einer Mischung aus skrupelloser Manipulation und gewitzter Schlagfertigkeit unterhalte.[18]

Lutz Granert (2,5 von 5 Sterne) meinte auf filmstarts.de, dass Richard Gray mit der Power zweier souveräner Alt-Stars ein solider Western gelinge, dem es an Stringenz und Souveränität mangle. Der Film mit einem enttäuschenden Finale biete solide, aber auch sichtlich preisgünstige Genre-Kost.[19]

Oliver Armknecht (fünf von zehn Punkte) schrieb auf film-rezensionen.de, dass der Western mäßig spannendes Stückwerk aus mehreren Strängen bleibe, das zu wenig aus allem heraushole. Die Optik wiederum kranke an dem offensichtlich überschaubaren Budget.[20]

Einzelnachweise

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