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Theodor Axenfeld (Diplomat)

deutscher Diplomat From Wikipedia, the free encyclopedia

Theodor Axenfeld (* 26. Dezember 1905 in Betzdorf; † nach 1970) war ein deutscher Diplomat.

Theodor Axenfeld, geboren in Betzdorf an der Sieg, war der Sohn von Bertha Axenfeld, geborener Heuser, und des Pfarrers Gottfried Axenfeld. Er besuchte ein Realgymnasium, machte eine kaufmännische Ausbildung und studierte Volkswirtschaft in Berlin. Danach war er 12 Jahre als Kaufmann an der afrikanischen Westküste tätig, ab 1929 als Teilhaber eines Im- und Exportunternehmens in Sierre Leone. Von 1939 bis 1945 war er interniert in England und Kanada. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er von 1947 bis 1948 bei der Landesregierung Rheinland-Pfalz in der Leitung der Wiederaufbauplanung (Marshall-Plan) tätig. 1948 bis 1960 war er in der Ländervertretung der französischen Zone bei der OECE, ab 1949 deutscher Delegierter im Handelsausschuss.

Von 1960 bis 1963 war er Botschafter in der Elfenbeinküste (in der Hauptstadt Abidjan) und gleichzeitig von 1960 bis 1962 in Dahomey[1] (seit Ende 1975 Benin) sowie auch in Obervolta (seit 1984 Burkina Faso) akkreditiert. Von 1963 bis 1966 war er als Botschaftsrat an der Deutschen Botschaft in Moskau. 1966 bis 1968 war er als Leiter des Afrika-Referats Wirtschafts- und Entwicklungspolitik im Auswärtigen Amt in Bonn tätig, von 1969 bis 1970 dann wieder als Botschafter in Nigeria an der Deutschen Botschaft in Lagos.

Im Jahr 1969 erhielt der das Große Bundesverdienstkreuz.

Theodor Axenfeld war evangelisch, ab 1931 verheiratet mit Edith Axenfeld, geborener Bittersohl, lebte in Bad Niederbreisig im Rheinland und hatte zwei Kinder.

Quelle

  • Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung. Deutscher Bundes-Verlag, 1968.
  • Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. Band 16. Arani, 1970.
  • Axenfeld Theodor. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 33.

Einzelnachweise

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