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Theodor Hamberg

schwedischer Missionar (Basler Mission) und Linguist From Wikipedia, the free encyclopedia

Knut Theodor Hamberg (chinesisch 韓山文,[1] fälschlicherweise wird sein Name auch als Hamburg wiedergegeben; * 25. März 1819 in Stockholm; † 13. Mai 1854 in Hong Kong) war ein schwedischer Missionar und Linguist, der sich um die Erforschung der Sprache Hakka verdient gemacht hat.

Theodor Hamberg

Leben

Theodor Hamberg wurde 1819 als Sohn des Kapitäns Nicholas Hamberg und seiner Frau Magdalena (geb. Löfvenberg) geboren. Er war ein jüngerer Bruder des Chemikers Nils Peter Hamberg. Nach dem frühen Tod seines Vaters 1830 besuchte Hamberg eine Handelsschule und arbeitete anschließend als Buchhalter bei dem britischen Konsul George Foy. Unter dem Einfluss von dessen Tochter Mathilda Foy und des Predigers Carl Olof Rosenius wandte er sich um 1842 der Erweckungsbewegung zu. Von 1844 bis 1846 besuchte Hamberg das Seminar der Basler Mission, in deren Auftrag er im selben Jahr nach China geschickt wurde, um dem Missionar Karl Gützlaff zu assistieren.

Hamberg kam im März 1847 in Hongkong an und begann im nächsten Jahr in der Provinz Guangdong mit der Missionstätigkeit unter den Hakka. Hamberg erlernte deren Sprache und fertigte als erster eine Beschreibung des Hakka an. 1851 heiratete er die Schwedin Louise Motander, mit der er zwei Söhne hatte, die jedoch beide im Kindesalter verstarben. Hamberg wurde auch Zeuge des Taiping-Aufstandes, dessen Ausgangspunkt in der Provinz Guangdong lag. So traf er auf Hong Rengan, den Cousin des Aufständischen Hong Xiuquan. Hong Rengan wurde 1853 von Hamberg getauft. Theodor Hamberg beschrieb die Geschichte und ideellen Grundlagen der Taping-Bewegung in zwei Werken: Die Visionen des Hung-Siu-Tshuen und Der Ursprung des Kwang-Si-Aufstandes.[2]

Theodor Hamberg starb 1854 in Hong Kong an Dysenterie.

Literatur

Einzelnachweise

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