Theodor Illion
deutscher Schriftsteller und Arzt, angeblicher Tibetforscher
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Theodor Illion (* 5. Mai 1898 Quebec; † 4. September 1984 in Hallein)[1] war Schriftsteller und Arzt und ein angeblicher Tibetforscher, wahrscheinlich im Umkreis der Theosophischen Gesellschaft. Er veröffentlichte auch unter den Namen Theodor Burang, Theodor Burang-Illion und Th. Nolling. In der Todesanzeige wurde er als "Prof." tituliert.
Illion stammte angeblich aus vermögender Familie. Er starb in Hallein und ruht am Friedhof in Kuchl. Den Grabstein schuf sein Freund Josef Zenzmaier, mittlerweile (2025) ist das Grab aufgelassen.
Jürgen C. Aschoff (* 1938), Arzt und Bibliograph, hält Illions Bücher und seine Tibetreisen für «Science Fiction».[2] Unter seinem Pseudonym Theodor Burang beschreibt Illion in Rätselhaftes Tibet und Finsternis über Tibet wie er von Einheimischen in eine unterirdische Stadt geführt wurde, in der eine Geheimbruderschaft geistige Energie bündelt, um Macht zu gewinnen. Das Oberhaupt sei ein gewisser Hexenmeister Prinz Mani Rimpotsche gewesen.
In der österreichischen Zeitung "Die Furche" veröffentlichte er von 1960 bis 1973 42 Artikel.[3]
Bibliographie
- Rätselhaftes Tibet. Uranus-Verlag, Hamburg 1936.
- Tibeter über das Abendland. Ignota-Verlag, Salzburg 1947.
- Darkness over Tibet. Rider & Co., London 1937.[4]
- Theodor Burang: Der Arzt in der tibetischen Kultur. Robugen, Esslingen/Neckar 1975
- Die Kunst des Heilens im Fernen Osten. Heilverfahren und Heilmittel. Origo-Verlag, Zürich 1975
Weblinks
- Literatur von und über Theodor Illion im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Jürgen Aschoff's International Bibliography of Tibetan Medicine
- Hartmut Walravens: Briefwechsel Johannes Schuberts mit Bruno Beger und Ernst Schäfer. In: Nachrichten der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (NOAG). Band 175–176, 2004/9, S. 165–225