Theodor Müllenberg
deutscher Generalmajor des Heeres der Bundeswehr, Abteilungsleiter im Bundesnachrichtendienst
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Theodor Müllenberg (* 2. Mai 1931 in Düsseldorf) ist ein Generalmajor außer Dienst des Heeres der Bundeswehr und war von 1987 bis 1991 Abteilungsleiter II im Bundesnachrichtendienst (BND).
Leben
Müllenberg trat am 16. Oktober 1957 als Offizieranwärter beim Fernmeldebataillon 2 in Gießen in die Bundeswehr ein und durchlief die Offizierausbildung zum Offizier des Truppendienstes der Fernmeldetruppe an der Heeresoffizierschule III in München und der Fernmeldeschule des Heeres in Sonthofen. Von 1959 bis 1964 war er Zugführer und Kompaniechef im Fernmeldebataillon 760 und der Fernmeldeausbildungskompanie 790 in Rheinbach. 1959 wurde er zum Leutnant, 1960 zum Oberleutnant und 1963 zum Hauptmann ernannt.[1]
Von Oktober 1964 bis September 1966 absolvierte Müllenberg den 7. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[2] Im September 1966 wurde er Major und als Referent zum BND nach Pullach im Isartal (legendiert zum Amt für Militärkunde in München) versetzt. Am 26. August 1969 kehrte er in die Streitkräfte zurück als Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der Panzergrenadierbrigade 7 in Hamburg. Im Oktober 1970 wurde er Bataillonskommandeur des Fernmeldebataillons 320 in Frankenberg (Eder)[3] und zum Oberstleutnant befördert. Im April 1973 trat er eine Verwendung als Operationsstabsoffizier im Hauptquartier Allied Command Baltic Approaches der NATO in Karup in Dänemark an und wurde im Juni 1976 Referatsleiter III 5 (Führungssysteme, Fernmeldeführung, Elektronische Kampfführung) im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn sowie zum Oberst ernannt.
Im Oktober 1978 kehrte Müllenberg zum BND als Unterabteilungsleiter zurück, wo er im April 1979 Brigadegeneral wurde. Im April 1987 wurde er Abteilungsleiter II (Technische Aufklärung) im BND.[1] Mit Ablauf des September 1991 wurde er in den Ruhestand versetzt.[4]
Müllenberg ist verheiratet.[1]
Auszeichnungen
- Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland[1]
- Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1990)[1][5]
- Offizierkreuz des Ordre national du Mérite (Frankreich)[1]
- Offizier der Legion of Merit (Vereinigten Staaten)[1]
Siehe auch
Literatur
- Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1999 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 3, Laegeler – Quiel. Biblio-Verlag, Bissendorf 2005, ISBN 978-3-7648-2382-5, S. 313–314.