Theodor Pilling

sächsischer Generalmajor From Wikipedia, the free encyclopedia

Friedrich Theodor Pilling (* 6. Mai 1865 in Gößnitz; † 22. Mai 1927 in Dresden) war ein sächsischer Generalmajor.

Pilling während des Ersten Weltkrieges

Leben

Familie

Er heiratete Adja Flohr und hatte mit ihr mindestens einen Sohn, den gleichnamigen Oberst der Wehrmacht Theodor Pilling (1897–1956).

Karriere

Pilling besuchte das herzogliche Friedrichs-Gymnasium zu Altenburg[1] und trat 1884 in die Sächsische Armee ein. 1885 wurde er zum Unteroffizier befördert und im selben Jahre zum Fähnrich ernannt. Seine Beförderung zum Sekondeleutnant erfolgte 1886. 1893 wurde er zum Premierleutnant befördert. 1899 erfolgte seine Beförderung zum Hauptmann. Am 22. Mai 1908 wurde er zum Major beim Stabe des 7. Infanterie-Regiment „König Georg“ Nr. 106.[2] Bis dahin war er mit dem Ritterkreuz II. Klasse des Hausordens vom Weißen Falken ausgezeichnet worden.[2] Am 8. Dezember 1913 wurde er zum Oberstleutnant befördert. 1914 diente er als Kommandeur des I. Bataillons im 3. Infanterie-Regiment Nr. 102 „König Ludwig III. von Bayern“. Bis 1914 wurde er auch mit dem Roten Adlerorden IV. Klasse, dem Dienstauszeichnungskreuz und dem bayerischen Militärverdienstorden IV. Klasse ausgezeichnet.[3]

Zahlreiche sächsische Offiziere, darunter Johannes Schurig (1. v. l.), Kronprinz Georg (2. v. l.) und Theodor Pilling (4. v. l.)

Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges diente Pilling als Kommandeur des 13. Infanterie-Regiments Nr. 178 und avancierte am 28. September 1915 zum Oberst. Für sein Wirken während der Kämpfe auf den Lorettohöhen wurde er am 20. Oktober 1915 mit dem Kommandeurkreuz II. Klasse des Militär-St.-Heinrichs-Ordens beliehen. Im gleichen Jahr erhielt er die Erlaubnis zur Annahme des Komturkreuz II. Klasse des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens.[4] Ferner wurde er mit dem Offizierskreuz des Albrechts-Ordens mit Schwertern ausgezeichnet. Nach dem Waffenstillstand von Compiègne war er vom 15. November 1918 bis zur Auflösung 1919 Kommandeur der 5. Infanterie-Brigade Nr. 63 und schied dann als Generalmajor aus der Armee aus.[5]

Pilling starb im Mai 1927 im Stadtkrankenhaus Dresden-Johannstadt.

Literatur

  • Der Königlich Sächsische Militär-St. Heinrichs-Orden 1736–1918. Ein Ehrenblatt der Sächsischen Armee. Wilhelm und Bertha von Baensch-Stiftung, Dresden 1937, S. 104–105, 507.

Einzelnachweise

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