Theodor Poeckh
deutscher Maler
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Leben
Poeckh war der Sohn des Sängers und Schauspielers Karl Josef Pöck (1804–1869) am herzoglichen Hoftheater zu Braunschweig. Seine Mutter war eine Tochter des Theaterdirektors Johann August Stöger.[1] Er studierte in den Jahren 1853 und 1855 Theatermalerei am Collegium Carolinum[2] und besuchte in den Jahren 1860 und 1861 die Kunstakademie Düsseldorf, wo Hans Fredrik Gude sein Lehrer war,[3][4] dann die Kunstakademie München.[5] Dort war er Schüler von Carl Theodor von Piloty. Er arbeitete einige Jahre in München und wurde dann an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe berufen (als Nachfolger von Ludwig des Coudres) und übernahm die neu eingerichtete Naturklasse sowie die Antikenklasse. Im Jahr 1892 schied er aus Altersgründen aus dem Lehrdienst aus.
Zu seinen Schülern gehörten u. a. Christian Wilhelm Allers, Emil Schill, Ernst Schurth und Paul Schultze-Naumburg.
Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe besitzt Werke von Poeckh (Inv.Nr. 1690, 1691 und 2018).
Literatur
- Poeckh, Theodor. In: Friedrich von Boetticher (Hrsg.): Malerwerke des 19. Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Band 2/1, Bogen 1–32: Mayer, Ludwig–Rybkowski.. Fr. v. Boetticher’s Verlag, Dresden 1898, S. 294 (Volltext [Wikisource]).
- Alexander Olinda: Freund Allers. 1894, S. 219–227 (Textarchiv – Internet Archive).
- Poeckh, Theodor. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 27: Piermaria–Ramsdell. E. A. Seemann, Leipzig 1933, S. 176 (biblos.pk.edu.pl).
- Leo Mülfarth: Kleines Lexikon Karlsruher Maler. Karlsruhe 1987, ISBN 3-7617-0250-7, S. 87–88.