Therophyt

Lebensform von Pflanzen From Wikipedia, the free encyclopedia

Therophyten (altgriechisch θέρος théros ‚Sommer, Sommerhitze, Wärme‘ und φυτόν phyton ‚Pflanze‘)[1] sind krautige Pflanzenarten von kurzer Lebensdauer, die eine ungünstige Jahreszeit (Winter oder Trockenzeit) als Samen im Boden überdauern. Der Begriff wurde 1905 von Christen Raunkiær geprägt.[1]

Einteilung Abhängig von der Lage der Erneuerungsknospen
Das Drüsige Springkraut: ein Therophyt

Therophyten gibt es als ein- oder zweijährige Pflanzen. Die Samen sind aufgrund ihres sehr niedrigen Wassergehaltes sehr kälteresistent.

Klatschmohn (Papaver rhoeas) ist ein Beispiel für diesen Lebensformtyp. Klatschmohn tritt meist zweijährig auf (winterannuell), kann aber auch einjährig vorkommen (sommerannuell).

Einjährige Therophyten finden sich häufig als Bestandteil der Ruderalvegetation.[2]

Siehe auch

Wiktionary: Therophyt – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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