This Ole House
Lied aus dem Jahr 1954 von Stuart Hamblen
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This Ole House ist ein Country-Song von Stuart Hamblen aus dem Jahr 1954. Das Stück erreichte im selben Jahr in einer Pop-Version von Rosemary Clooney die Spitze der Hitparade in den Vereinigten Staaten und Großbritannien. In Deutschland wurde vor allem die 1981 veröffentlichte Rockabilly-Version von Shakin’ Stevens populär; diese Version belegte in zahlreichen Ländern Platz eins der Charts.[1]
Deutsche Coverversionen
Eine deutsche Version wurde unter dem Titel Das alte Haus von Rocky-Docky von Kurt Feltz geschrieben und 1955 von Bruce Low veröffentlicht,[2] die 1981 wiederum von Peter Kraus gecovert wurde.
Schwedische Coverversionen
Unter dem Titel Min idol, verfasst von Olle Helander, erschien 1954 eine schwedische Fassung mit Ulla Britt Söderström, Jørgen Ingmann und Birthe Buch.[3] Im folgenden Jahr wurde der Titel auch von Cacka Israelsson[4] sowie von Brita Borg und Oscar Rundqvist gecovert.[5]
1964 schrieb der Liedermacher Olle Adolphson mit Trettifyran einen neuen schwedischen Text, der sich in humoristischer Weise gegen die seinerzeitigen Kahlschlagsanierungen in Schweden wandte. Das Lied sollte zuerst von Siw Malmquist eingesungen werden, aber da deren Stimme dann doch nicht geeignet schien, sprang der bis dahin nur als Schauspieler bekannte Per Myrberg ein.[6] Die Single stand 1964/65 insgesamt 39 Wochen lang auf den vorderen Plätzen der schwedischen Hitparade und gehört mit zahlreichen weiteren Coverversionen, unter anderem von Olle Adolphson selbst, aber auch von Dansband-Bands wie Thorleifs[7] oder Sten & Stanley[8] zu den populärsten Liedern der schwedischen Popgeschichte.
Hintergründe und Interpretation
Nach eigenen Angaben entdeckte Stuart Hamblen mit seinem Freund John Wayne auf der Jagd in einer einsamen Berggegend eine alte Hütte, in der sie die Leiche eines Mannes vorfanden.[9] Dieses Erlebnis übertrug Hamblen in seinen Text für This Ole House, wobei er den toten Körper als „Haus für die Seele“ sieht, das nach dem Tod zurückgelassen wird, wenn der Verstorbene „die Heiligen trifft“ („ready to meet the saints“).[10]