Thomas Althaus (Literaturwissenschaftler)

deutscher Literaturwissenschaftler From Wikipedia, the free encyclopedia

Thomas Althaus (* 26. Dezember 1956 in Lüdinghausen)[1] ist deutscher Literaturwissenschaftler.

Biografie

Althaus wurde nach dem Studium von 1976 bis 1984 an der Universität Gießen und an der Universität Münster 1989 an der Universität Münster promoviert und habilitierte 1995. Sein Münsteraner Lehrer war der Literaturwissenschaftler Helmut Arntzen.[2] 2001 wurde Althaus an der Universität Münster außerplanmäßiger Professor. Seit 2005 ist er W3-Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Literaturgeschichte des 17.–19. Jahrhunderts) an der Universität Bremen.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Lyrik, kleine Prosa, Literatur der Frühen Neuzeit, Drama und Theater der Aufklärung, Erzählprosa und publizistische Prosa des 19. Jahrhunderts und Literatur und Kultur der Moderne 1880–1950, hier auch mit einer mediengeschichtlichen Konzentration auf den Film der 1920er und 1930er Jahre.

Schriften (Auswahl)

  • Das Uneigentliche ist das Eigentliche. Metaphorische Darstellung in der Prosa bei Lessing und Lichtenberg. Münster 1991, ISBN 3-402-03603-7.
  • Epigrammatisches Barock. Berlin 1996, ISBN 3-11-015433-1.
  • Hg.: Kleinbürger. Zur Kulturgeschichte des begrenzten Bewußtseins. Tübingen 2001, ISBN 3-89308-323-5.
  • Strategien enger Lebensführung. Das endliche Subjekt und seine Möglichkeiten im Roman des 19. Jahrhunderts. Hildesheim 2003, ISBN 3-487-11838-6.

Einzelnachweise

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