Thomas Hoof

deutscher Unternehmer und Verleger From Wikipedia, the free encyclopedia

Thomas Hoof (* 1948 in Olfen) ist ein deutscher Unternehmer und Verleger.

Beruflicher Werdegang

Manufactum Verlag

Hoof erlernte den Beruf des Buchhändlers und war Landesgeschäftsführer der nordrhein-westfälischen Grünen. 1988 gründete er das Waren- und Versandhaus Manufactum Hoof & Partner KG, 1993 den angeschlossenen Verlag Manuscriptum Verlagsbuchhandlung. 2008 verkaufte Hoof seine gesamten Anteile an Manufactum an das Versandhaus Heine, ein Tochterunternehmen der Otto Group.

In Hoofs Besitz blieb ein Unternehmen, das Porzellanleuchten und Keramikschalter herstellt, die auch bei Manufactum erhältlich waren.[1]

Manuscriptum Verlag

Der ursprünglich als Begleitverlag von Manufactum gegründete Verlag Manuscriptum, der unter anderem Nachdrucke warenkundlicher Bücher verlegte, blieb ebenfalls in Hoofs Besitz. Sein Programm wurde immer mehr von rechtskonservativen und neu-rechten Inhalten geprägt, hier erschienen unter anderem Werke von Frank Böckelmann, Björn Höcke, Hans-Hermann Hoppe, Alexander Gauland, Michael Klonovsky, Bernhard Lassahn, Andreas Lombard und Akif Pirinçci[2][3] und die deutsche Übersetzung des Buches The Servile Mind („Die demokratische Sklavenmentalität“) des politischen Philosophen Kenneth Minogue.[4][5]

Sonstige Tätigkeiten

2014 schrieb er für das politische Magazin eigentümlich frei von André F. Lichtschlag.[6] 2017 verlegte Hoof den Sitz des Verlages von Waltrop nach Lüdinghausen. Anfang 2024 firmierte Hoofs Unternehmensgruppe als Hoofsche Stiftung.[7]

Werke

  • Nebenbei und obendrein. Eine Auswahl aus den Manufactum-Hausnachrichten 1988–2007. Manuscriptum, Waltrop 2008. ISBN 978-3-937801-25-4

Einzelnachweise

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