Thorsten Bach (Mediziner)
deutscher Urologe, Hochschullehrer
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Thorsten Bach (* 1972) ist ein deutscher Urologe und Hochschullehrer.
Leben und Forschung
Bach schloss seine Schulbildung 1992 mit dem Abitur am Johann-Rist-Gymnasium in Wedel ab. Von 1994 bis 2002 studierte er Medizin an der Universität Hamburg und promovierte mit der Arbeit „Der Stellenwert des GnRH-Tests bei der einseitigen Varikozele testis in unterschiedlichen Ausprägungsgraden und mit definiertem testikulärem Volumen“ 2004 an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Seine Habilitation im Fach Urologie (Titel der Arbeit: „Klinische Etablierung eines neuartigen minimal-invasiven Laserverfahrens zur Therapie obstruktiver Erkrankungen des unteren männlichen Harntraktes“) schloss er 2009 an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg ab.[1] 2010 erfolgte die Verleihung der Venia legendi und 2013 die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor. Am Urologischen Universitätsklinikum der Universitätsmedizin Mannheim lehrte er im Fach Urologie, an der Asklepios-Klinik in Hamburg-Barmbek war er ebenfalls als Dozent in der Urologie tätig.[2]
Zu den Schwerpunkten seiner wissenschaftlichen Arbeit zählen die Therapie urologischer Tumoren, die Endourologie sowie Nierensteintherapie und Laserbehandlung.[3] Unter Prof. Roland Tauber war er am Klinikum Barmbeck wesentlich an der klinischen Einführung der Thulium-Laser-Enukleation in die Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung beteiligt und publizierte die wesentlichen, grundlegenden Arbeiten zu diesem gegenüber der konventionellen Operation schonenderen Verfahren.[4] Er gilt als Experte für Aquablation und war 2017 der erste Arzt, der diese Technik im klinischen Alltag einsetzte.[5]
Klinische Tätigkeit
Von September 2002 bis Januar 2008 war Bach in der Urologie der Asklepios-Klinik in Hamburg-Barmbek tätig.[6] Mit Beginn September 2014 trat er an der Asklepios-Klinik in Hamburg-Harburg das Amt des Vorsitzenden der urologischen Abteilung an. Mitte Januar 2020 wurde Bach Chefarzt der Urologie im Asklepios-Westklinikum in Hamburg-Rissen.[7], welche er bis Herbst 2024 leitete.[8]
Seit 2025 ist er Leiter für Minimal-Invasive Prostatatherapie und Endourologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel.[9][10]
Auszeichnungen
- 2012: Wolfgang-Mauermayer-Preis der Deutschen Gesellschaft für Urologie[11]
- 2016: Vahlensieck-Preis[12]
Weblinks
- Veröffentlichungen von und über Thorsten Bach auf dem Dokumentenserver Researchgate
- Veröffentlichungen von und über Thorsten Bach auf dem Dokumentenserver Researchgate (not claimed)