Thorsten Thaler

Berliner Politiker (Die Republikaner) und Mitgründer des rechtsextremen Hoffmann-von-Fallerleben-Bildungswerkes From Wikipedia, the free encyclopedia

Thorsten Thaler (* 16. Dezember 1963 in Berlin) ist ein deutscher Journalist sowie ehemaliger Lektor (Arndt-Verlag) und Politiker (REP, DLVH). Er ist stellvertretender Chefredakteur der rechtskonservativen Wochenzeitung Junge Freiheit.

Leben

Thaler absolvierte eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und studierte Betriebswirtschaftslehre.[1]

Er war zunächst Weddinger Kreisvorsitzender[2] und stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union (JU) in Berlin,[3] wechselte dann zu den Republikanern. Er war Pressesprecher der Republikaner Berlin[4] und von 1989 bis 1990 Geschäftsführer der Republikaner-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Danach war er Landesvorstandsmitglied der rechtsextremen Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH).[5] 1990 wurde er Mitglied im rechtsextremen Hoffmann-von-Fallersleben-Bildungswerk.[6] 1992 war er unter den Verletzten eines politisch motivierten Überfalls in Berlin, bei dem Gerhard Kaindl, Landesschriftführer der DLVH, getötet wurde.[7][8]

Thaler schrieb für verschiedene neurechte bis rechtsextreme Medien, u. a. für Berliner Nachrichten[9] (REP-Zeitung), Criticón, Nation und Europa, Sleipnir,[10] Gegengift,[10] Deutsche Rundschau und Europa vorn[5] und war 1992 Cheflektor des Arndt-Verlags des rechtsextremen Verlegers Dietmar Munier.[11] Er ist seit 1989 Autor der rechtskonservativen Wochenzeitung Junge Freiheit.[1] Zwischenzeitlich Chef vom Dienst (CvD),[12] ist er heute stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Kulturressorts der Zeitung.[1]

Schriften (Auswahl)

  • hrsg.: 25 Jahre Junge Freiheit. Der Freiheit eine Gasse! – Eine deutsche Zeitungsgeschichte. Edition JF, Berlin 2011, ISBN 978-3-929886-36-8.

Literatur

  • Anton Maegerle: Thorsten Thaler (Jg.1963) – eine politische Biografie. In: perspektive 21, Heft 18, April 2003, S. 83 ff.

Einzelnachweise

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