Thorsten Weckherlin
deutscher Theaterregisseur
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Thorsten Weckherlin (* 1962 in Hamburg) ist ein deutscher Theaterregisseur und Intendant am Landestheater Tübingen (LTT).

Leben
Weckherlin studierte in Hamburg Literaturwissenschaft und Geschichte (Abschluss 1992 mit der Magisterarbeit Mit Boulevard gegen Dallas. Das Theater von Peter Zadek als kritisches Vergnügen, die auch als Buch erhältlich ist). Im Alter von zwanzig Jahren begann er für das Theater zu arbeiten – als Theaterkritiker. 1993 wurde er Regieassistent von Peter Zadek am Berliner Ensemble. Ein Jahr später baute er das Berliner-Ensemble-Tourneetheater auf.
Es folgten erste Inszenierungen und freie Theaterarbeit in den neuen Bundesländern, 1998 bis 2001 war er Leitungsmitglied am Schauspiel Leipzig. 2002 produzierte Weckherlin in Berlin Mozarts Oper Die Entführung aus dem Serail unter der Regie von Altmeister George Tabori, die in einer Kirche, einer Synagoge und einem muslimischen Gebetshaus gezeigt wurde. Weckherlin war hier außerdem als Regieassistent tätig.
Danach war er ab September 2002 Leitungsmitglied am Theater Freiburg und verantwortlich für das Marketing. Im Januar 2004 wurde Weckherlin Intendant am Landestheater Burghofbühne in Dinslaken. Seit Beginn der Spielzeit 2014/15 leitet er das Landestheater Tübingen.[1]
Thorsten Weckherlin hat zwei Kinder.
Inszenierungen
- Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs am Landestheater Tübingen (12/2018)
- Vor dem Ruhestand am Landestheater Tübingen (4/2025)
- Planet B, Klimakatastrophenkomödie von Yael Ronen und Itai Reicher, Premiere am 13. Februar 2026 im Landestheater Tübingen[2]
Weblinks
- Profil des Regisseurs Thorsten Weckherlin bei nachtkritik.de