Tibor Andrásfi

ungarischer Degenfechter From Wikipedia, the free encyclopedia

Tibor Andrásfi (* 10. Dezember 1999 in Budapest) ist ein ungarischer Degenfechter.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Tibor Andrásfi
Nation Ungarn Ungarn
Geburtstag 10. Dezember 1999
Geburtsort Budapest, Ungarn
Karriere
Disziplin Degen
Verein BVSC-Zugló
Trainer Tamás Dancsházy-Nagy
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europaspiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Gold Paris 2024 Degen Mannschaft
Weltmeisterschaften
Silber Tiflis 2025 Degen Mannschaft
Logo der Europäischen Olympischen Komitees
 Europaspiele
Gold Krakau 2023 Degen Mannschaft
Europameisterschaften
Bronze Basel 2024 Degen
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Erfolge

Tibor Andrásfi gelang der erste internationale Erfolg bei den Europaspielen 2023 in Krakau. Mit Máté Tamás Koch, Gergely Siklósi und Dávid Nagy sicherte er sich den Gesamtsieg und erhielt damit die Goldmedaille. Ein Jahr darauf belegte er bei den Europameisterschaften in Basel im Einzel den dritten Platz. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris zog er im Einzel nach drei Siegen ins Halbfinale ein, in dem er dem Japaner Kōki Kanō knapp mit 13:14 unterlag. Auch im abschließenden Gefecht um Bronze hatte er gegen Mohamed El-Sayed aus Ägypten knapp mit 7:8 das Nachsehen.[1] Mehr Erfolg hatte Andrásfi im anschließenden Mannschaftswettbewerb. In diesem erreichte er gemeinsam mit Máté Tamás Koch, Gergely Siklósi und Dávid Nagy das Finale, nachdem in der ersten Runde Kasachstan und im anschließenden Halbfinale Frankreich jeweils mit 45:30 bezwungen wurden. Dort trafen die Ungarn auf die Équipe Japans, die sie knapp mit 26:25 ebenfalls bezwangen und damit Olympiasieger wurden.[2]

Für seinen Olympiasieg wurde Andrásfi 2024 das Offizierskreuz des Ungarischen Verdienstordens verliehen.[3]

Einzelnachweise

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