Tim Seifert (Fußballspieler)
deutscher Fußballspieler
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Tim Seifert (* 25. Juni 2002 in Illertissen) ist ein deutscher Fußballspieler. Aktuell steht der Außenbahnspieler beim VfR Mannheim unter Vertrag.
| Tim Seifert | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 25. Juni 2002 | |
| Geburtsort | Illertissen, Deutschland | |
| Größe | 183 cm | |
| Position | Außenbahnspieler | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| TSV 1889 Buch | ||
| –2015 | SSV Ulm 1846 | |
| 2015–2018 | FC Bayern München | |
| 2018–2021 | 1. FC Heidenheim | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2021–2022 | 1. FC Heidenheim | 1 (0) |
| 2022–2023 | Berliner AK 07 | 14 (0) |
| 2023–2025 | TSV Essingen | 61 (10) |
| 2025– | VfR Mannheim | 29 (4) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 11. Juni 2026 | ||
Karriere
Seifert begann bereits im Alter von vier Jahren das Fußballspielen in der Jugend des TSV 1889 Buch.[1] Schon in jungen Jahren wechselte er allerdings in die Nachwuchsabteilung des SSV Ulm. 2015 wechselte er schließlich ins Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern Münchens, für dessen Nachwuchsmannschaften er bis 2018 spielte.[2] Daraufhin schloss er sich dem 1. FC Heidenheim an, wo er die weiteren Nachwuchsmannschaften durchlief.[3] So war er in der Saison 2018/19 Stammspieler der U17 Heidenheims in der B-Junioren-Bundesliga, in den folgenden beiden Saisons, die aufgrund der COVID-19-Pandemie jedoch vorzeitig beendet wurden, kam er für die U19 Heidenheims in der A-Junioren-Bundesliga zum Einsatz.[4]
Zur Saison 2021/22 erhielt Seifert einen Profivertrag vom 1. FC Heidenheim und wurde in die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga eingegliedert.[2] Sein Profidebüt gab er schließlich am 31. Juli 2021 beim 2:1-Sieg gegen den FC Ingolstadt, als er in der 85. Spielminute für Jonas Föhrenbach eingewechselt wurde.[5] Dieses Spiel sollte allerdings sein einziges für Heidenheim bleiben und er stand auch nur bei einem weiteren Spiel im Kader. Sein im Sommer 2022 auslaufender Vertrag wurde daraufhin nicht verlängert.[6]
Im Sommer 2022 wechselte Seifert ablösefrei in die Regionalliga Nordost zum Berliner AK 07.[7] Dort konnte er sich zu Saisonbeginn allerdings auch nicht durchsetzen und kam nur auf einige Kurzeinsätze als Einwechselspieler. Er debütierte am 17. September 2022 bei der 1:2-Niederlage gegen die BSG Chemie Leipzig.[8] Daneben wurde Seifert allerdings in einigen Partien des Landespokals von Berlin eingesetzt, wo er in der Zweitrunden-Begegnung mit Polar Pinguin sein erstes Tor für die Berliner erzielen konnte.[9] Nachdem er in der ersten Saisonhälfte kaum zum Einsatz gekommen war, entwickelte er sich in der zweiten Saisonhälfte zu einem Rotationsspieler im Kader der Berliner. Dennoch verließ er den Verein nach einer Saison schon wieder.
Im Juli 2023 schloss sich Seifert dem TSV Essingen an, der in die Oberliga Baden-Württemberg aufgestiegen war.[10] Nachdem er im ersten Saisondrittel noch zumeist als Rotationsspieler zwischen Stammformation und Auswechselbank pendelte, entwickelte er sich ab November 2023 zum festen Bestandteil der Essinger Stammformation. Im Verlauf der Saison gelangen ihm sechs Tore, darunter ein Doppelpack beim 3:2-Sieg gegen den 1. CfR Pforzheim am 4. November 2023. Als Aufsteiger konnte Essingen den achten Tabellenplatz erreichen und somit souverän die Klasse halten.[11] Auch in der anschließenden Saison 2024/25 blieb Seifert über weite Teile Stammspieler der Mannschaft. Erst ab April 2025 rotierte er auch öfters auf die Auswechselbank. Obwohl Essingen die ersten acht Saisonspiele allesamt verloren hatte, gelang ihnen am Saisonende auf Platz 10 der Klassenerhalt.[12]
Nach zwei Jahren in Essingen schloss sich Seifert zur Saison 2025/26 dem Ligakonkurrenten VfR Mannheim an.[13] Dort war er auch große Teile der Saison Rotationsspieler. Am 14. März 2026 gelang ihm beim 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Normannia Gmünd sein erstes Tor für die Mannheimer.[14] Mit seinem Verein spielte er eine sehr gute Saison, so erreichten sie das Finale des Baden-Pokals, das allerdings mit 0:3 gegen den Stadtkonkurrenten Waldhof Mannheim verloren wurde, und konnten die Liga auf dem 2. Tabellenplatz beenden, wodurch sie sich für die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest qualifizierten.[15] Nachdem Mannheim das erste Spiel gegen Eddersheim mit 4:1 gewonnen hatte, trafen sie im entscheidenden Spiel auf den FK Pirmasens. Seifert, der in der 40. Spielminute eingewechselt worden war, erzielte dabei den 1:0-Siegtreffer für die Mannheimer und sicherte ihnen den Aufstieg in die Regionalliga.[16]
Weblinks
- Tim Seifert in der Datenbank von weltfussball.de
- Tim Seifert in der Datenbank von transfermarkt.de
- Tim Seifert in der Datenbank des Deutschen Fußball-Bundes