Tim Vollert

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Tim Vollert (* 28. November 2000 in Höxter) ist ein deutscher Sachbuchautor und Webvideoproduzent.

Tim Vollert (2024)

Leben

Der aus Höxter stammende Vollert legte das Abitur am Gymnasium in Beverungen ab. Er studierte erst Physik und anschließend Biologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Vollert engagiert sich politisch bei der SPD.

Er produziert populärwissenschaftliche Videos für soziale Medien und veranstaltet regelmäßig Livestreams, in denen er Zuschauerfragen zu den Themen Astronomie, Astrophysik, Kosmologie und Evolutionsbiologie beantwortet.[1]

Neben seiner Social-Media-Präsenz betreibt Vollert mit Maximillian Bensinger einen Podcast namens „Raum & Zeit“, wo sie ebenfalls über populärwissenschaftliche Themen sprechen. Vollert ist auch publizistisch aktiv und äußerte sich bei Übermedien,[2] taz[3] und Cicero[4] über Themen wie Kosmologie und Klimaschutz.

Im Februar 2025 veröffentlichte Tim Vollert sein erstes Buch Mit Physik auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, welches vom Deutschlandfunk Kultur als „inspirierend“ rezensiert wurde.[5] Das Buch wurde innerhalb von vier Wochen ein SPIEGEL-Bestseller.[6]

Politik

Er ist Mitglied der SPD. Innerhalb der SPD gründete er 2020 das Netzwerk „SPD.Klima.Gerecht“ mit, eine Gruppe von über 150 Mitgliedern, die sich nach eigenen Angaben für einen konsequenteren Klimaschutz innerhalb der Partei einsetzt.[7] Von 2021 bis 2024 war er Kreisvorsitzender der Jusos in Höxter.[8] Daneben war er aktiv bei Fridays for Future, übt regelmäßig Kritik an der Klimaschutzpolitik seiner Partei,[9] kritisierte aber auch die Bewegung Fridays for Future.[10]

Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine half er 2022 mit, Hilfspakete und Güter für Flüchtlinge und für Angehörige des ukrainischen Militärs auszuliefern.[11]

Kontroversen

Im Juni 2024 sorgte Vollert für Aufmerksamkeit, nachdem er auf der Plattform X ein Foto veröffentlicht hatte, auf dem er mit einer Kalaschnikow (AK-47) posiert. Das Bild entstand nach eigenen Angaben während eines Urlaubs im Irak. Auf Kritik reagierte Vollert mit der Aussage, das Foto sei als „Gag“ gedacht gewesen und habe keine politische Botschaft transportieren sollen. Zudem erklärte er, die abgebildete Waffe sei möglicherweise nicht funktionsfähig oder sogar eine Attrappe gewesen. Die Veröffentlichung löste in sozialen Medien kontroverse Reaktionen aus.[12]

Schriften

Anmerkungen

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