Time Cafe

Musikalbum von Mike Wofford From Wikipedia, the free encyclopedia

Time Cafe ist ein Musikalbum von Mike Wofford. Die am 15. und 16. August 2000 in den Metrosync Studios in Cleveland entstandenen Aufnahmen erschienen 2001 auf Azica Records.

Veröffent-
lichung

2001

Label(s)

Azica Records

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Studioalbum von Mike Wofford, Veröffent-lichung ...
Time Cafe
Studioalbum von Mike Wofford

Veröffent-
lichung

2001

Aufnahme

15./16. August 2000

Label(s)

Azica Records

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

12

Länge

1:14:34

Besetzung

Produktion

Holly Hofmann

Studio(s)

Metrosync Studios, Cleveland

Chronologie
Bert Turetzky / Mike Wofford: Transition & Transformation
(2001)
Time Cafe Mike Wofford Trio: Live at Athenaeum Jazz
(2003)
Schließen

Hintergrund

Der Pianist Mike Wofford nahm das Album mit dem Bassisten Darek Oleszkiewicz und dem Schlagzeuger Duncan Moore auf. Das Trio spielte eine Reihe von Standards aus dem Great American Songbook und Jazz-Titeln, während „You and the Night and the Music“, „Time on My Hands“, Cole PortersJust One of Those Things“ und Don Grolnicks „Cost of Living“ unbegleitete Solo-Nummern des Pianisten sind. Bassist Darek Oleszkiewicz schrieb die Ballade „Precious Moments“ und den Titelsong des Albums. Abgerundet wird das Programm durch Woffords temperamentvolles „H²“, Tim McMahons Ballade „Cyprus“ und Les McCanns Walzer „A Little 3/4“.[1]

Titelliste

  • Mike Wofford: Time Cafe (Azica Records – AJD-72218)[2]
  1. My Heart Stood Still (Rodgers und Hart) 7:03
  2. A Little 3/4 (Les McCann) 6:32
  3. Just One of Those Things (Cole Porter) 6:11
  4. You Go to My Head (J. Fred Coots, Haven Gillespie) 5:02
  5. Precious Moments (Darek Oleszkiewicz) 6:23
  6. Take the Coltrane (Duke Ellington) 6:58
  7. Time on My Hands (Vincent Youmans) 5:08
  8. Time Cafe (Darek Oleszkiewicz) 5:33
  9. The Cost of Living (Don Grolnick) 7:08
  10. (Mike Wofford) 6:56
  11. Cyprus (Tim McMahon) 6:44
  12. You and the Night and the Music (Howard Dietz & Arthur Schwartz) 4:20

Rezeption

Das Klavier, schreibt Mike Woffordi [im Begleittext zum Album], sei ein „Instrument mit unendlichen Möglichkeiten“, von denen viele auf seinem ersten Album für Azica Records zum Vorschein kommen, meint Jack Bowers (All About Jazz). Wofford sei zweifellos qualifiziert, diese Idee voranzutreiben, denn er habe fast vierzig Jahre lang mit einer wahren Elite gefeierter Jazzkünstler Klavier gespielt, und diese umfassende Erfahrung würde er in diese eindringlichen Interpretationen von Standards und Originalen einbringen, die er entweder unbegleitet (vier Stücke) oder mit dem Bassisten Darek Oleszkiewicz und dem Schlagzeuger Duncan Moore spielt. Obwohl er ein fähiger Balladen-Interpret sei, scheint Wofford sich am wohlsten zu fühlen, wenn er ausgelassen swingt, wie er es ohne Pause bei Ellingtons „Take the Coltrane“, Cole Porters „Just One of Those Things“, „You and the Night and the Music“ und anderswo tut. Seine geschmeidigen Läufe mit der rechten Hand würden durch kraftvolle Akkordlinien ausgeglichen, wie bei „My Heart Stood Still“, „You Go to My Head“ und „Time on My Hands“, wobei „Night and the Music“, solo gespielt, eine erfrischende Kombination aus beiden sei. „Ein köstlicher Hauch von Piano-Trio-Jazz, garniert mit herrlichem Klang“.[1]

David R. Adler verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und schrieb, Mike Wofford, der erfahrene Pianist aus Kalifornien, bringe auf diesem Album erstklassige Musikalität aufs Tablett. Vielleicht weil er einige der größten Jazzsänger begleitet habe, würde es Wofford gelingen, die einem Song innewohnende Dramatik hervorzuheben. Dies werde bereits deutlich, wenn er die Melodie des eröffnenden Titels „My Heart Stood Still“ zu Ende gespielt habe. Ähnlich einfallsreich sei er bei „Just One of Those Things“, „You Go to My Head“ (gespielt als Ballade), „Time on My Hands“ und „You and the Night and the Music“. Wofford habe auch ein Auge für unerforschtes Material, wie „A Little 3/4“ von Les McCann, Don Grolnicks gruselige Moll-Ballade „The Cost of Living“ und Tim McMahons düster-lyrisches „Cyprus“. Um das Programm zu vervollständigen, füge Wofford seinen eigenen mitreißenden Midtempo-Swinger „H²“ sowie zwei Schönheiten von Oleszkiewicz hinzu.[3]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI