Time Cut
Film von Hannah MacPherson (2024)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Time Cut ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Slasher-Film von Hannah MacPherson aus dem Jahr 2024.
| Film | |
| Titel | Time Cut |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Länge | 90 Minuten |
| Altersempfehlung | ab 12[1] |
| Stab | |
| Regie | Hannah MacPherson |
| Drehbuch |
|
| Produktion |
|
| Musik | Anna Drubich |
| Kamera | Tony Mirza |
| Schnitt |
|
| Besetzung | |
| |
Handlung
Am 16. April 2003 findet trotz der Morde an drei Jugendlichen in Sweetly, Minnesota, der jährliche Spring-Fling-Ball statt. Trotz der Morde an ihren besten Freunden geht auch Summer Field auf den Ball, obwohl es ihr nicht gut geht. Quinn will ihr einen Umschlag übergeben, aber sie wird von ihrem Ex-Freund Ethan auf die Tanzfläche gezogen. Sie lässt Ethan stehen, und die Party wird von der Polizei aufgelöst. Ein maskierter Killer erscheint, der Summer jagt und schließlich tötet.
Zwanzig Jahre später liegt die nie aufgeklärte Mordserie immer noch als Schatten über der Kleinstadt. Lucy Field, die Schwester der damals ermordeten Summer, spürt die Auswirkungen deutlich. Ihre Eltern sind reserviert und voller Sorge um sie. Gerade hat sie ein Praktikum bei der NASA erhalten, doch ihre Eltern sind nur besorgt, dass sie deshalb weit weg ziehen muss. Am 21. Jahrestag der Ermordung ihrer Schwester besucht sie mit ihren Eltern die Gedenkstätte, als ihr ein Blitz in einem nahe gelegenen Schuppen auffällt. Sie untersucht den Schuppen und landet im Jahr 2003, drei Tage vor der Ermordung ihrer Schwester. Desorientiert und verwirrt, da Sweetly noch das blühende Leben ist, sucht sie ihre alte High School auf und befragt ihren späteren Lehrer nach Zeitreisen. Dies hört Quinn mit. Kurz darauf rettet Lucy Quinn vor den Mobbern der Schule.
Lucy vertraut sich Quinn an und hofft, dass er ihr mit seinen Physik-Kenntnissen bei der Reparatur der Zeitmaschine helfen kann. Quinn stellt Summer die neue Mitschülerin als ideale „Nachhilfelehrerin“ für Chemie vor. Die beiden freunden sich schnell an und Lucy ist überrascht, wie warmherzig ihre Familie ist.
Lucy scheitert mit ihrem Versuch, den Mord an den ersten beiden Opfern in der Mall zu verhindern. Dabei kommt auch noch ein Wachmann ums Leben, was in der ursprünglichen Timeline nicht geschehen war.
Summer erfährt schließlich die Wahrheit und enthüllt ihrer Schwester aus der Zukunft, dass sie lesbisch ist und in Emmy, das nächste Opfer des Slashers, verliebt ist. Trotz Bedenken, durch Eingreifen in die Zeitlinie die Dinge zu verschlimmern, rettet die Gruppe Emmy an ihrem Arbeitsplatz im örtlichen Marinemuseum vor dem Mörder, der unerkannt entkommt. Anschließend besorgen sie den Treibstoff für die Zeitmaschine.
Zum großen Showdown kommt es schließlich am Abend des verhängnisvollen Balles. Summer gesteht Emmy ihre Liebe. Der Mörder erscheint und stellt sich als der zukünftige Quinn heraus, der sich für seine jahrelangen Demütigungen rächen will. Nach einem harten Kampf gelingt es Lucy, Quinn in eine andere Zeitlinie zu teleportieren, wo sie ihn tötet.
Zurück in ihrer eigenen Zeit muss Lucy feststellen, dass sie nie geboren wurde. Deshalb kehrt sie in die Vergangenheit von 2003 zurück. Hier lebt sie zusammen mit Summer und Quinn, der keinen Grund mehr hat zu töten, und sie ergattert ein ähnliches Praktikum wie in der ursprünglichen Timeline.
Hintergrund
Das Drehbuch wurde von Michael Kennedy und Sono Patel geschrieben, wobei später bei den Credits nur Kennedy und Regisseurin Hannah MacPherson genannt wurde. Netflix finanzierte das Projekt. Im Mai 2021 wurden Madison Bailey und Antonia Gentry als Hauptdarsteller bekannt gegeben. Der Film wurde als eine Mischung aus Zurück in die Zukunft und Scream – Schrei! angekündigt.[2] Der Rest der Cast wurde erst 2024 bekannt gegeben.[3]
Die Dreharbeiten fanden vom 6. Juli bis August 2021 in Winnipeg, Manitoba statt.[4] Für die Kamera waren Tony Mirza und Halyna Hutchins verantwortlich. Es war die letzte Arbeit von Hutchins, die am Set des Films Rust – Legende des Westens unter tragischen Umständen verstarb, als sie mit einer falsch präparierten Waffe erschossen wurde.[5][6]
Veröffentlichung
Kritiken
Der Film wurde überwiegend negativ bewertet. So erreichte er auf Rotten Tomatoes lediglich 26 % bei 34 Rezensionen.[8] Dennoch lief er auf Netflix mehr oder weniger erfolgreich.[9]
Das Lexikon des internationalen Films vergab nur einen von fünf Sternen. Sie begründete den Verriss mit den Worten: „Eine holprige, schlecht durchdachte Mischung aus Zeitreisegeschichte und Teen-Slasherfilm. Der fröhlich-nostalgische Tonfall rund um die Begegnung der Heldin mit der Clique der Schwester in den frühen 2000er-Jahren verwässert auf völlig unpassende Art den Plot rund um die Morde, lässt die Charaktere wenig glaubwürdig erscheinen und schwächt den Grusel- und Spannungseffekt enorm.“[10]