To the Wonder

Film von Terrence Malick (2012) From Wikipedia, the free encyclopedia

To the Wonder ist ein US-amerikanisches Filmdrama mit Ben Affleck, Olga Kurylenko, Rachel McAdams und Javier Bardem. Regisseur Terrence Malick behandelt darin das Wesen der Liebe und der Wunsch der Protagonisten nach der Ewigkeit dieses Gefühls. Der Film hatte 2012 im Wettbewerb des Filmfestivals von Venedig Premiere und kam am 30. Mai 2013 in die deutschen Kinos.

TitelTo the Wonder
ProduktionslandVereinigte Staaten
Erscheinungsjahr2012
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel To the Wonder
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch, Französisch, Italienisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 112 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Terrence Malick
Drehbuch Terrence Malick
Produktion Nicolas Gonda,
Sarah Green
Musik Hanan Townshend
Kamera Emmanuel Lubezki
Schnitt A. J. Edwards,
Keith Fraase,
Shane Hazen,
Christopher Roldan,
Mark Yoshikawa
Besetzung und Synchronisation
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Handlung

Der aus der Kleinstadt Bartlesville im US-Bundesstaat Oklahoma stammende Neil lernt auf einer Reise zum Mont-Saint-Michel die geschiedene Ukrainerin Marina kennen. Diese zieht in Paris ihre Tochter Tatiana groß. Neil stürzt sich daraufhin in eine hingebungsvolle Affäre mit Marina und gemeinsam kehren sie wenig später in Neils Heimatstadt zurück. Auch Tatiana scheint sich in den USA zunächst wohl zu fühlen. Doch die Realität holt die drei Protagonisten nach und nach ein, Tatiana wird immer unglücklicher, und auch die Beziehung beginnt langsam zu bröckeln. Marina, die sich fern ihrer Heimat immer verlorener fühlt, wendet sich an Pater Quintana, der wie sie im Exil lebt und mit seinem Glauben hadert. Neil und Marina leben sich immer mehr auseinander, sodass Marina mit ihrer Tochter nach Frankreich zurückkehrt, als ihr Visum abgelaufen ist. Neil nähert sich daraufhin seiner alten Jugendliebe Jane wieder an, die beiden beginnen eine Liaison. Als diese enger und intensiver wird, merkt Neil jedoch, dass er seine große Liebe Marina nicht vergessen kann. Auch Marina, deren Tochter inzwischen bei ihrem leiblichen Vater lebt, empfindet Sehnsucht nach Neil, sodass sie erneut in die USA zieht. Beide heiraten standesamtlich und kirchlich und führen für eine Weile eine glückliche Ehe. Mit der Zeit kommen jedoch verstärkt Streitigkeiten auf, das Ehepaar schreit sich an, es gehen Möbelstücke zu Bruch, sogar mit einem Selbstmordversuch wird gedroht. Als Marina Neil betrügt und ihm diesen Betrug beichtet, zerbricht die Beziehung endgültig. Neil nimmt sich einen Scheidungsanwalt und vertraut sich nun ebenfalls Pater Quintana an, der kurz vor einer Versetzung in eine andere Region steht, jedoch noch ein offenes Ohr für Neil hat. Es stellt sich heraus, dass die Sehnsucht von Neil und Marina nach menschlicher Liebe und das verzweifelte Ringen des Paters um die Liebe Gottes große Ähnlichkeit besitzen. Das Ende des Filmes zeigt Neil in einem Haus in den USA, während Marina durch die Felder der Normandie streift. Im Hintergrund taucht auch Mont-Saint-Michel wieder auf.

Rezeption

Weitere Informationen Quelle, Bewertung ...
Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) 47 %[2]
Metacritic (Metascore) 58/100[3]
AllMovie SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[4]
Lexikon des internationalen Films SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[5]
Filmstarts SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[6]
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To the Wonder erhielt ein verhaltenes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes ähnlich viele wohlwollende wie kritische Besprechungen und ordnet den Film damit als „rotten“ (dt.: verfault, in Anspielung auf den Domain-Namen Rotten Tomatoes) ein.[2] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Durchwachsen oder Durchschnittlich“ aus.[3] Es folgen einige repräsentative Pressestimmen:

„Am ergreifendsten ist Terrence Malicks Absicht. Er entwickelt die Geschichte deutlich, um die unzähligen facettierten Gefühle und ihren Ausdruck zu vermitteln.“

Stanley Kauffmann: The New Republic[7]

„Dieser Film wirkt mehr wie die Parodie eines Arthouse-Films als wie ein Werk, das von einem Regisseur geschaffen wurde, der oft als Poet des Kinos bezeichnet wird.“

Jim Schembri: 3AW[8]

„Mehr lyrische Reflexion als narratives Kino, entwirft der Film mittels fließender Bilder, Off-Texten, die Gedanken der Protagonisten poetisch kondensieren, und Musik-Ton-Kollagen eine vielschichtige, mit Gegensätzen arbeitende Betrachtung menschlicher Liebe im Spannungsverhältnis von Ewigkeitssehnsüchten und Vergänglichkeit.“

Bei den 69. Filmfestspiele von Venedig gewann Terrence Malick den SIGNIS Award und war zusätzlich für den Goldenen Löwe nominiert.

Soundtrack

Der Soundtrack von Hanan Townshend umfasst die folgenden Titel:

  1. Awareness
  2. Parsifal: Prelude to Act One by Richard Wagner
  3. Marina's Theme – The Wildflowers
  4. Marina's Theme – The Call
  5. Purity#2
  6. Toil
  7. BWV No.142
  8. The Bison
  9. Deception
  10. Peril
  11. Purity#3
  12. Awareness – The Train
  13. Sweet Prospect
  14. Purity#4
  15. Marina's Theme – Overture

Besetzung und Synchronisation

Die deutsche Synchronfassung entstand bei der RC Production in Berlin. Dialogregie führte Christoph Cierpka nach einem Dialogbuch von Alexander Löwe.[9]

Weitere Informationen Figur, Darsteller ...
Figur Darsteller Deutscher Sprecher[9]
NeilBen AffleckPeter Flechter
MarinaOlga KurylenkoSophie Ostria
JaneRachel McAdamsRanja Bonalana
Pater QuintanaJavier BardemCarlos Lobo
AnnaRomina MondelloLorella Borelli
AnwaltBruce PeabodyFrank Muth
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Einzelnachweise

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