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Tobias Kruse (Fotograf)

deutscher Fotokünstler From Wikipedia, the free encyclopedia

Tobias Kruse (* 1979 in Waren, Müritz) ist ein deutscher Fotokünstler. Er wuchs in Schwerin auf. Seit 2000 lebt und arbeitet er in Berlin.[1] Kruse wurde einer breiteren Öffentlichkeit mit seiner Arbeit Deponie bekannt, die im Rahmen des Recommended Fellowship[2] in den Deichtorhallen Hamburg,[3] im Fotografie Forum Frankfurt,[4] im Fotografiemuseum Amsterdam (FOAM)[5], in Berlin in der Galerie ARTCO sowie im Kunstraum Potsdam und im Museum für Angewandte Kunst in Gera zu sehen war. Die Arbeit stieß auf ein breites Presseecho.[6][7][8][9][10][11] Denis Brudna nannte die Serie in der Zeitschrift Photonews „ein bemerkenswertes und mutiges Statement“. Frank Schirrmeister schrieb im Neuen Deutschland: „Mit Deponie ist es Tobias Kruse gelungen, ein Zeitgefühl in Bilder zu fassen, welches im Dahinschwinden aller unumstößlich geglaubten Sicherheiten besteht.“[9]

Leben

Tobias Kruse studierte zunächst Grafik-Design bei Otto Kummert an der Grafik+Design-Schule Anklam. Von 2007 bis 2009 studierte er Fotografie bei Ute Mahler und Arno Fischer an der Ostkreuzschule für Fotografie. Seit 2011 ist er Mitglied der Fotografenagentur Ostkreuz.[12] Seit 2017 unterrichtet er Fotografie an der Ostkreuzschule.[13]

Kruse arbeitet an künstlerischen und dokumentarischen Fotoprojekten und „verbindet die großen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit mit der explosiven Poesie seiner Bildsprache“,[14] so Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg.

Ausstellungen (Auswahl)

Publikationen

Auszeichnungen (Auswahl)

Einzelnachweise

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