Tobias Wolff (Medailleur)

deutscher Medailleur und Goldschmied From Wikipedia, the free encyclopedia

Tobias Wolff (* 1531 vermutlich in Breslau, Fürstentum Breslau; † nach 1600 vermutlich ebenda) war ein deutscher Medailleur und Goldschmied.

Leben

Wolffs Geburts- und Sterbedatum ist unbekannt. Er wird erstmals 1561 als Meister in Breslau genannt. 1574 erfolgte unter Kurfürst August von Sachsen der Ruf an den kursächsischen Hof nach Dresden. Hier schuf er zahlreiche Porträtmedaillen von Mitgliedern der kursächsischen Familie und Angehörigen des Hofes. Auch eine Serie von Medaillen fränkischer Könige und der Päpste sind von seiner Hand erhalten. Später ist Wolff wieder in Breslau nachweisbar. Kurz nach 1600 wird sein Todesdatum angenommen.[1]

Seine Signatur ist «TW» als Monogramm ausgeführt.[2]

Werke in Auswahl

Literatur

  • Frits Scholten: European Sculpture and Metalwork in the Robert Lehman Collection, Princeton University Press/The Metropolitan Museum of Art, New York, 2001, ISBN 978-1-58839-441-5.
  • George Francis Hill: Medals of the Renaissance, Oxford, Clarendon Press, 1920.
  • Jean Louis Sponsel: Bildnismedaillen des Tobias Wolf im Münzkabinett zu Dresden, in: Mitteilungen aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Band 1, 1910, S. 65 ff.
  • Lore Börner: Die graphischen Vorlagen der Papstmedaillenserie von Tobias Wolff, Staatliche Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, 1964, S. 91–96.
  • Alfred von Sallett: Tobias Wolff, der Breslauer Goldschmied, in: Zeitschrift für Numismatik, 8. Band 1881, S.199–204. Link zum Digitalisat

Einzelnachweise

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