Tod Lending
US-amerikanischer Regisseur, Kameramann, Drehbuchautor und Buchautor
From Wikipedia, the free encyclopedia
Tod Lending (* 1959) ist ein US-amerikanischer Regisseur, Kameramann, Drehbuchautor und Buchautor. Sein Fokus liegt auf Dokumentationen.
Lending tritt seit 1990 im Filmgeschäft in Erscheinung. Seine Arbeit wurde durch Stipendien von Institutionen wie der John D. and Catherine T. MacArthur Foundation und dem Sundance Fund unterstützt.[1] Für seinen Film Legacy wurde er bei der Oscarverleihung 2001 in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert. Hinzu kam beim Chicago International Film Festival die Auszeichnung mit dem Silbernen Hugo bei den Dokumentarfilmen.[2] Die Uraufführung fand beim Sundance Film Festival statt.[3]
Als Kameramann war er auch an den Produktionen anderer Filmemacher beteiligt. Gelegentlich war er auch als Editor tätig, so erstmals 1986 bei dem Film Doorman, der auch unter dem Titel Der lautlose Mörder ausgestrahlt wurde. Seine eigenen Filme wurden vielfach ausgezeichnet und weltweit auf verschiedenen Festival aufgeführt, so auch seine Dokumentation über die Holocaust Survivor Band.
1993 erhielt er einen Daytime Emmy Award. Drei Mal war er bei den News and Documentary Emmy Awards nominiert. Im Jahr 2000 und 2006 erhielt eine Auszeichnung beim San Francisco International Film Festival.
Mit The Umbrella Maker's Son veröffentlichte Lending seinen ersten Roman, der auf historischen Begebenheiten und Personen basiert, wobei mit Raphael Lending sein Urgroßvater, der in Warschau lebte, im Zentrum steht.[4]
Filmografie (Auswahl)
- 1995: Growin' Up Not a Child
- 1996: Breaking Ties
- 1998: Time to Speak
- 2000: Legacy
- 2000: Omar & Pete
- 2005: Rosevelt's America
- 2020: Saul & Ruby's Holocaust Survivor Band