Tolpis virgata
Art der Gattung Tolpis
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Tolpis virgata ist eine Pflanzenart aus der Gattung Tolpis in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
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Toplis virgata, Illustration | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Tolpis virgata | ||||||||||||
| Bertol. |
Merkmale


Tolpis virgata ist ein ausdauernder Schaft-Hemikryptophyt, der Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimeter erreicht. Die äußeren Hüllblätter sind kürzer als die inneren. Alle Früchte weisen einen Pappus aus 4 oder mehr langen Haaren auf.
Die Blütezeit reicht von Mai bis August.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18 oder 54.[1]
Vorkommen
Tolpis virgata kommt im Mittelmeergebiet auf Phrygana, Waldlichtungen, Brachland, Schutthalden, Sandküsten und Lehmflächen in Höhenlagen von 0 bis 1200 (2000) Meter vor. Das Verbreitungsgebiet umfasst die Länder Frankreich, Italien, Algerien, Sardinien, Sizilien, Korsika, Tunesien, Libyen, die Balkanhalbinsel, Kreta, Zypern, die Ägäis, die Türkei, den Libanon, Syrien, Jordanien und Israel.[2], dazu Sudan, Äthiopien und Eritrea.[3]
Taxonomie und Systematik
Tolpis virgata wurde 1792 von René Louiche Desfontaines in Actes de la Société d'Histoire Naturelle de Paris Band 1 Seite 37 als Crepis virgata in Nordafrika 1785 entdeckt. Die Art wurde 1803 durch Antonio Bertoloni in Memorie della Società Medica di Emulazione di Genova Band 2 Seite 135 als Tolpis virgata (Desf.) Bertol. in die Gattung Tolpis gestellt.
Man kann die folgenden Unterarten unterscheiden[2]:
- Tolpis virgata subsp. apolloniae Brullo & Furnari: Sie kommt in Libyen vor.[2] Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 54.
- Tolpis virgata subsp. grandiflora (Ten.) Arcang. (Syn.: Tolpis grandiflora Ten.): Sie kommt in Italien, Sardinien und Sizilien vor.[2]
- Tolpis virgata subsp. quadriaristata (Biv.) Giardina & Raimondo: Sie kommt in Italien vor.[3]
- Tolpis virgata subsp. sexaristata (Biv.) Giardina & Raimondo: Sie kommt in Italien vor.[3]
- Tolpis virgata subsp. virgata: Sie kommt vom Mittelmeergebiet bis zum nordöstlichen tropischen Afrika vor.[3]
Literatur
- Ralf Jahn, Peter Schönfelder: Exkursionsflora für Kreta. Mit Beiträgen von Alfred Mayer und Martin Scheuerer. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 1995, ISBN 3-8001-3478-0, S. 332.