Tom Gentzsch
deutscher Tennisspieler
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Tom Gentzsch (* 5. September 2003 in Duisburg) ist ein deutscher Tennisspieler.
| Tom Gentzsch | |
| Nation: | |
| Geburtstag: | 5. September 2003 (22 Jahre) |
| Größe: | 191 cm |
| Gewicht: | 85 kg |
| 1. Profisaison: | 2022 |
| Spielhand: | Rechts, beidhändige Rückhand |
| Trainer: | Jan Velthuis Martin Gentzsch |
| Preisgeld: | 299.749 US-Dollar |
| Einzel | |
| Karrierebilanz: | 0:1 |
| Höchste Platzierung: | 145 (10. August 2026) |
| Aktuelle Platzierung: | 145 |
| Doppel | |
| Karrierebilanz: | 0:0 |
| Höchste Platzierung: | 681 (5. Mai 2025) |
| Letzte Aktualisierung der Infobox: 14. August 2026 | |
| Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks) | |
Persönliches
Tom Gentzsch wohnt in Ratingen. Er hat vier Geschwister.[1]
Karriere
Ende des Jahres 2021 wurde Gentzsch in der Halle im Tennisleistungszentrum Essen Deutscher Vizemeister der Junioren U18. 2021 und 2022 nahm Gentzsch jeweils mit einer Wildcard an der Qualifikation der ATP Challenger-Turniere in Meerbusch und Ismaning teil. Im September 2022 erreichte Tom Gentzsch mit Rang 803 seine bis dahin höchste ATP-Weltranglistenposition, nachdem er ein Jahr zuvor noch gar nicht in der Weltrangliste notiert war. Gentzsch ist seit 2018 der erste Deutsche, der im Alter von 18 Jahren ein Weltranglistenturnier gewann, das Future in Trier am 28. August 2022. In der ersten Hauptfeldrunde besiegte er als Ungesetzter den im Turnier topgesetzten Franzosen Mathieu Perchicot (ATP-Rangliste 470).[2] Neben seinem ersten Einzeltitel in Trier auf Profiebene erreichte er im Jahr 2022 die Finals in den Doppelkonkurrenzen der Futures in Kassel und Trier. Seit der Saison 2022 gehört er dem Bundesligakader des TC Bredeney aus Essen an[3], wenngleich er erst 2023 sein Bundesligadebüt mit einem Sieg im Doppel gegen den TC Palmengarten Frankfurt gab.[4] In diesem Jahr wurde Gentzsch mit dem TC Bredeney zudem Deutscher Mannschaftsmeister. Im November 2023 erreichte er über die Qualifikation erstmals das Hauptfeld eines ATP-Challenger-Turniers in Maia und unterlag in der ersten Runde Fabio Fognini in drei Sätzen. Im August 2024 gehörte er nach ersten Siegen auf Challengerturnieren erstmals zu den ersten 500 Spielern der Weltrangliste. Bis Jahresende verbesserte er durch zwei weitere Turniersiege auf der Future Tour sein Ranking auf Platz 423.
Nach seinem vierten und fünften Future-Titel erreichte Gentzsch im Juli 2025 mit Rang 399 erstmals eine Weltranglistenposition unter den Top 400. In der Bundesliga erhielt er erstmals Einsätze im Einzel, die er jeweils siegreich bestritt. Mit dem TC Bredeney gelang die zweite Deutsche Mannschaftsmeisterschaft nach 2023.[5] Unmittelbar nach der Bundesligasaison gewann Gentzsch in Ystad (Schweden) und in Überlingen am Bodensee seinen sechsten und siebten Futuretitel und trat danach beim ATP-125-Challenger in Genua an. Über die Qualifikation erreichte er erstmals ein Challenger-Halbfinale und unterlag dort dem Weltranglisten-34. Luciano Darderi in drei Sätzen. In der ATP-Weltrangliste verbesserte er sich damit im September 2025 auf Position 269.
Nachdem Gentzsch u. a. in Alicante mit einem Sieg gegen den ehemaligen Weltranglisten-16. Nicolás Jarry bei drei ATP-Challenger-Turnieren jeweils im Viertelfinale unterlag, erreichte er im Februar 2026 erstmals ein Finale auf ATP-Challenger-Ebene. In Koblenz verlor er gegen Pawel Kotow in drei Sätzen.[6] Mit einem weiteren Viertelfinale in Teneriffa, unter anderem mit einem Sieg gegen Francesco Maestrelli (Rang 110) erreicht Gentzsch im Februar 2026 Rang 245. Anfang Mai 2026 steigert er sein Ranking auf Position 219 durch das Endspiel in Split, in dem er dem Lokalmatador Mili Poljičak unterlag sowie dem Erreichen des Halbfinals in Ostrava.[7]
Durch sein Ranking startete Gentzsch 2026 bei den French Open erstmals in der Qualifikation für eines der Grand-Slam-Turniere.[8] Nach Siegen gegen Jérôme Kym und Nicolai Budkov Kjær schied er dort in der letzten Runde gegen den Russen Roman Safiullin aus. Im Juni feierte Gentzsch dank einer Wildcard in Stuttgart seine Premiere auf der ATP Tour sowie auf Rasen. Dort unterlag er Rinky Hijikata, ebenso wie er eine Woche später als in der Qualifikation von Halle ausschied.
Nach seinem Ausscheiden in der zweiten Qualifikationsrunde von Wimbledon erreichte er im Juli 2026 das Finale des Challengers in Bunschoten. Trotz seiner Niederlage gegen Guy den Ouden stand er erstmals unter den Top 200 der Weltrangliste.[9] Im vierten Anlauf gewann er sein erstes Challenger-Finale, als er in Hagen den Schweizer Jérôme Kym schlug. Er stieg im Ranking auf Rang 145. Parallel trat er im Juli/August 2026 in der Bundesliga für den TC Bredeney an, blieb in allen seiner fünf Einzeleinsätze ungeschlagen und besiegte mit Facundo Díaz Acosta und Alex Molčan erstmals Spieler aus den Top 100 der Weltrangliste. Der TC Bredeney wurde deutscher Vizemeister.[10]
Erfolge
| Legende (Anzahl der Siege) |
| Grand Slam |
| ATP Finals |
| ATP Tour Masters 1000 |
| ATP Tour 500 |
| ATP Tour 250 |
| ATP Challenger Tour (1) |
Einzel
Turniersiege
| Nr. | Datum | Turnier | Belag | Finalgegner | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | 10. August 2026 | Sand | 6:4, 7:64 |
Weblinks
- ATP-Profil von Tom Gentzsch (englisch)
- ITF-Profil von Tom Gentzsch (englisch)
- ITF-Junioren-Profil von Tom Gentzsch (englisch)