Tondorf

Ortsteil von Nettersheim From Wikipedia, the free encyclopedia

Tondorf in der Eifel ist der viertgrößte Ort der Gemeinde Nettersheim im Kreis Euskirchen im Süden Nordrhein-Westfalens.

Schnelle Fakten Gemeinde Nettersheim ...
Tondorf
Gemeinde Nettersheim
Koordinaten: 50° 28′ N,  43′ O
Höhe: 544 (500–560) m ü. NHN
Fläche: 10,43 km²
Einwohner: 910 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53947
Vorwahl: 02440
Karte
Lage von Tondorf in Nettersheim
Tondorf, Luftaufnahme (2015)
Tondorf, Luftaufnahme (2015)
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Geographische Lage

Tondorf liegt in der Nordeifel im deutsch-belgischen Naturpark Hohes Venn-Eifel und im Eifeler Quelldreieck Ahr-Erft-Urft, etwa 6,5 Kilometer ostsüdöstlich von Nettersheim; die nächste Großstadt ist das 40 Kilometer (jeweils Luftlinie) nordöstlich befindliche Bonn.

Geschichte

Schon in einer Urkunde König Zwentibolds aus dem Jahre 898 wird der Ort Tondorf als „Tontondorp“ erwähnt.[2]

Am 7. März 1945, zwei Monate vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa, wurde Tondorf wie seine Nachbardörfer auch von amerikanischen Truppen besetzt.[3]

Am 1. Juli 1969 wurde Tondorf nach Nettersheim eingemeindet.[4]

Pfarrkirche

Pfarrkirche St. Lambertus

Die Tondorfer Pfarrkirche ist dem heiligen Bischof und Märtyrer Lambert geweiht.

1580 wurde begonnen, die baufällige Tondorfer Kirche durch einen Neubau zu ersetzen. Diese Kirche wurde 1812 abgerissen, damit der heutige Kirchenbau errichten werden konnte.[5]

Verkehrsanbindung

In jeweils etwa 8 Kilometer bis 9 Kilometer Entfernung von Tondorf liegen die Bahnhöfe Nettersheim und Blankenheim (Wald) an der Eifelstrecke (Köln–Trier).

Im Ort befinden sich mehrere Bushaltestellen, welche durch die Regionalverkehr Köln bedient werden. Für die Verbindungen unter anderem nach Nettersheim, Bad Münstereifel und Blankenheim gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).

Weitere Informationen Linie, Verlauf ...
Linie Verlauf
820 MiKE (außer im Schülerverkehr): Bouderath Roderath Frohngau Holzmülheim Buir Tondorf Engelgau Zingsheim Nettersheim Bf Marmagen Bahrhaus
824 MiKE (außer im Schülerverkehr): Blankenheim Mülheim Tondorf Buir Holzmülheim Frohngau Roderath Bouderath – (Witscheiderhof Bergrath) / Kolvenbach Hohn Eicherscheid Bad Münstereifel Eifelbad Bad Münstereifel Bf
825 MiKE (außer im Schülerverkehr): (Blankenheim Mülheim) / Tondorf Rohr Lindweiler (– Rohr → Lommersdorf / ← Freilingen)
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Die Autobahnanbindung erfolgt über die Anschlussstelle Blankenheim der Bundesautobahn 1 in 1,5 Kilometern Entfernung.

Durch Tondorf führt die L 194, von der im Ortskern die L 115 abzweigt.[6]

Literatur

  • Rita Hupp-Schneider: Kindheit auf dem Lande. Eine Bild- und Textdokumentation aus der Gemeinde Nettersheim mit den Orten Bouderath, Buir, Engelgau, Frohnau, Holzmülheim, Marmagen, Nettersheim, Pesch, Roderath, Tondorf, Zingsheim, 1850–1950. Hahne und Schloemer, Düren 1989, ISBN 3-927312-03-7.
  • Hans Peter Schiffer: Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim. Geschichte, Bauart, Ausstattung. Kall 2004, S. 136 ff.
  • Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden. (= Paul Clemen [Hrsg.]: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, II. Abteilung, Band 11). Verlag von L. Schwann, Düsseldorf 1932, S. 426–427.
Commons: Tondorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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