Touro University Berlin
private Hochschule mit Sitz in Berlin. Unterrichtssprache ist Englisch. Teil des jüdisch-amerikanischen Touro-Hochschulnetzwerks
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Die Touro University Berlin ist eine private Bildungseinrichtung in Berlin. Sie fungiert als Campus der Touro University (New York) und gehört zum Touro University System.[2] Die Einrichtung bietet englischsprachige Studienprogramme an, die zu US-amerikanischen Hochschulabschlüssen führen.[3]
| Touro University Berlin | |
|---|---|
| Motto | Start here go anywhere |
| Trägerschaft | privat |
| Ort | Berlin |
| Bundesland | Berlin |
| Land | Deutschland |
| Provost, COO | Jane Williams-Boock |
| Studierende | 139, davon 107 im 1. Fachsemester Stand: WS 2022/23[1] |
| Professoren | 7 Stand: WS 2023/24[2] |
| Website | www.touroberlin.de |
Geschichte
Das Touro College wurde 1970/1971 in New York City von Bernard Lander gegründet.[4] Im Oktober 2003 nahm der Berliner Standort unter dem Namen Touro College Berlin den Lehrbetrieb auf.[5] 2007 erhielt die Einrichtung die staatliche Anerkennung des Landes Berlin als private Fachhochschule.[6] 2018 bestätigte der Wissenschaftsrat die institutionelle Reakkreditierung.[7] Im Februar 2022 verlieh das New York State Board of Regents dem Touro College den Universitätsstatus, der Berliner Standort wurde daraufhin in Touro University Berlin umbenannt.[4]
Status und Akkreditierung
Historisch war das Touro College Berlin vom Land Berlin staatlich anerkannt. In der aktuellen Übersicht der Senatsverwaltung für Wissenschaft wird die Einrichtung nicht mehr als staatlich anerkannte Hochschule geführt.[8] Heute ist Touro University Berlin ein branch campus der Touro University (New York) und fällt unter deren Akkreditierung durch die Middle States Commission on Higher Education.[9]
Studienangebot
Organisation und Standort
Rechtsträger ist die Touro University Berlin gGmbH. Die akademische Leitung (Provost, COO) liegt bei Jane Williams-Boock.[2] Der Campus befindet sich in einer denkmalgeschützten Bauhaus-Villa (Am Rupenhorn 5) im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, entworfen von Bruno Paul. Das Gebäude war ursprünglich im Besitz der jüdischen Familie Lindemann und wurde später u. a. als Residenz des Reichskirchenministers Hanns Kerrl genutzt.[5]
Bekannte Lehrende
- Johannes Tuchel (* 1957), deutscher Historiker
- Stephan Lehnstaedt (* 1980), deutscher Historiker
- Peter Klein (* 1962), deutscher Historiker