Trauben-Katzenminze
Art der Gattung Katzenminzen (Nepeta), als Zierpflanze verwendet
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Die Trauben-Katzenminze[1] (Nepeta racemosa), auch Traubige Katzenminze[2] genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Katzenminzen (Nepeta) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist in Westasien und im Kaukasusraum verbreitet.[3]
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Trauben-Katzenminze (Nepeta racemosa) | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Nepeta racemosa | ||||||||||||
| Lam. |
Beschreibung



Vegetative Merkmale
Die Trauben-Katzenminze ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 40 Zentimetern.[4] Sie kann polsterartig, sowohl niederliegend als auch aufsteigend wachsen. Die Stängel sind grau und flaumig bis filzig behaart.[4]
Die gegenständig angeordneten Blatt (Pflanze)|Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die Blattspreiten sind rundlich-herzförmig und etwa 1,5-mal so lang wie breit. Die Blattoberseiten sind wenig behaart. Die Blattunterseiten sind grau und flaumig bis filzig behaart.[4]
Generative Merkmale
Die Blüten sind in einem endständigen ährigen Blütenstand angeordnet.
Die zwittrige Blüte ist zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kronröhre überragt den Blütenkelch. Der Kelch ist 5 bis 9 Millimeter lang und dicht weich behaart.[4] Die blaue Blütenkrone ist 7 bis 14 Millimeter lang. Die Unterlippe besitzt keine dunkelblauen Punkte.[4]
Die Klausenfrüchte sind oft gut entwickelt.[4]
Vorkommen
Nepeta racemosa ist in Westasien und im Kaukasusraum verbreitet.[3] Es gibt Fundortangaben für die östliche Türkei, den nordwestlichen Iran, Armenien sowie Aserbaidschan.[3] Da die Art als Zierpflanze gehalten wird, ist sie in Mitteleuropa auch selten verwildert in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und in Südtirol.[4]
Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 1+ (trocken), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).[2]
Systematik
Die Erstveröffentlichung von Nepeta racemosa erfolgte 1785 durch Jean-Baptiste de Lamarck in Encyclopédie méthodique. Botanique. Band 1, S. 711.[3] Das Artepitheton mussinii ehrt den russischen Naturforscher Apollos Apollossowitsch Mussin-Puschkin (1760–1805). Synonyme für Nepeta racemosa Lam. sind Nepeta mussinii Henckel[5] und Nepeta mussinii Spreng. (Kurt Sprengel) publizierte 1805 diesen Namen in: Gartenzeitung (Halle), Band 2, Seite 134[6]; daher auch der Trivialname Mussins Katzenminze.
Je nach Autor gibt es wenige Unterarten:[7]
- Nepeta racemosa subsp. crassifolia (Boiss. & Buhse) A.L.Budantzev: Sie kommt nur im Iran vor.[7]
- Nepeta racemosa subsp. haussknechtii (Bornm.) A.L.Budantzev: Sie kommt im Irak, Iran und im Kaukasusraum vor.[7]
- Nepeta racemosa Lam. subsp. racemosa: Sie kommt von der Türkei bis zum Iran vor.[7]

Nutzung
Die Sorten der Trauben-Katzenminze werden in den gemäßigten Gebieten als Zierpflanze in Parks und Gärten verwendet. Die Sorten blühen von April bis in den Oktober hinein.[8]