Trento-Klasse
Kreuzerklasse der italienischen Marine
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Die Trento-Klasse war eine Klasse von Schweren Kreuzern der Königlich Italienischen Marine.
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Geschichte
Die zwei Kreuzer wurden entsprechend den Begrenzungen des Washingtoner Flottenabkommens gebaut. Um die Beschränkung auf 10.000 Tonnen erfüllen zu können, verzichtete man zugunsten der höheren Geschwindigkeit auf eine ausreichende Panzerung. Dieses Manko wurde bei den wenige Jahre später entstandenen Kreuzern der Zara-Klasse beseitigt.
Einheiten
| Name | Bauwerft | Kiellegung | Stapellauf | Indienststellung | Verbleib |
|---|---|---|---|---|---|
| Trento | Cantiere navale fratelli Orlando | 8. Februar 1925 | 4. Oktober 1927 | 3. April 1929 | Von Juni bis Oktober 1929 kreuzte die Trento im Südatlantik, 1932 vor China, wo sie während des zweiten chinesisch-japanischen Krieges zusammen mit Marineinfanteristen des San-Marco-Bataillons den italienischen Stützpunkt in Tianjin sicherte. Ab 1934 bildeten die zwei Schiffe der Trento-Klasse zusammen mit dem schweren Kreuzer Bolzano die 3. Kreuzerdivision, die während des Spanischen Bürgerkriegs im westlichen Mittelmeer operierte. Im Zweiten Weltkrieg nahm die Trento an fast allen Operationen teil, darunter die Seeschlacht bei Punta Stilo, die Seeschlacht bei Kap Teulada und die Schlacht bei Kap Matapan.
Im Juni 1942 versuchte sie zusammen mit anderen Einheiten, den britischen Malta-Konvoi „Vigorous“ abzufangen. Nachdem sie am Morgen des 14. Juni durch einen Luftangriff im Ionischen Meer manövrierunfähig geworden war, wurde sie am 14. Juni um 09:10 Uhr auf der Position 36° 10′ 0″ N, 18° 40′ 0″ O vom U-Boot HMS Umbra versenkt. |
| Trieste | Stabilimento Tecnico Triestino | 22. Juni 1925 | 20. Oktober 1926 | 21. Dezember 1928 | Die Trieste war das Flaggschiff der 3. Kreuzerdivision. 1940 nahm das Schiff an der Seeschlacht bei Kap Teulada teil. Im November 1941 wurde sie vom britischen U-Boot HMS Utmost schwer beschädigt. 1943 sank sie nach einem amerikanischen Luftangriff im Marinestützpunkt von La Maddalena. Nach der Hebung wurde der Kreuzer an Spanien verkauft und dort kurze Zeit später verschrottet. |
Literatur
- Mike J. Whitley: Kreuzer im Zweiten Weltkrieg. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 978-3-613-01842-6, S. 169–172 u. 176–180.
